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Schultafel

4.11.2020

Mitwirkende

Die Veranstaltung und beide Gesprächsrunden wurden moderiert von Kate Maleike. Karsten Lucke hielt einen einführenden Vortrag. Mitwirkende bei den Gesprächsrunden waren Uwe Gartenschlaeger, Pascal Goddemeier, Prof. Dr. Monika Oberle und Geraldine Schwarz sowie Thomas Krüger und Dr. Stephanie Hubig. Wir stellen sie hier vor.

MODERATORIN DER GESAMTVERANSTALTUNG UND DER GESPRÄCHSRUNDEN:

Portrait von Kate Maleike.Kate Maleike. (© Deutschlandradio)
Kate Maleike, geboren 1965, ist Bildungsredakteurin beim Deutschlandfunk. Dort ist sie seit 1997 verantwortliche Redakteurin und Moderatorin der aktuellen Bildungssendung »Campus & Karriere«.
Nach einem Hörfunk-Volontariat beim privaten Nachrichten-Sender Radioropa-Info arbeitete sie dort als Redakteurin, im Anschluss als freie Autorin für ARD-Programme. Beim Deutschlandfunk ist sie seit 1989 tätig, zunächst als freie Mitarbeiterin in der Abteilung Wissenschaft und Bildung. Darüber hinaus ist sie seit vielen Jahren als Moderatorin öffentlicher Veranstaltungen und Bildungskonferenzen tätig.


VORTRAG


Zur Praxis historisch-politischer Europabildung an Schulen in Rheinland-Pfalz

Portrait von Karsten Lucke.Karsten Lucke. (© privat)
Karsten Lucke, geboren 1974 in Kiel, Mitglied des Leitungsteams und Studienleiter der europäischen Bildungs- und Begegnungsstätte Stiftung Europahaus Marienberg. Er designed und implementiert non-formale europäische (Jugend)bildung u. a. an den Schnittstellen von politischer, digitaler und persönlichkeitsentwickelnder Bildung. Seit 2018 leitet er die Koordinierungsstelle des Netzwerkes der Europaschulen Rheinland-Pfalz.


GESPRÄCHSTEILNEHMERINNEN UND -TEILNEHMER:


Gesprächsrunde: Politische Europabildung an Schulen stark machen! Ideen und Impulse

Portrait von Uwe Gartenschlaeger.Uwe Gartenschlaeger. (© DVV International)
Uwe Gartenschlaeger ist Stellvertretender Leiter des Instituts für internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV International) und seit Juli 2019 Präsident des Europäischen Erwachsenenbildungsverbandes (EAEA). Studium der Geschichte, Philosophie und Politik hat er einige Jahre bei einem Träger der evangelischen Erwachsenenbildung gearbeitet, der sich mit dem Themenfeld „Versöhnung mit den Völkern Ost- und Mitteleuropas“ befasste. Seit 1995 ist Uwe Gartenschlaeger in verschiedenen Funktionen für DVV International tätig, unter anderem als Landesdirektor in Russland sowie Regionalleiter in Zentral- und Südostasien.

Pascal Goddemeier absolvierte nach seinem Abitur einen Europäischen Freiwilligendienst in einem Kindertageszentrum einer litauischen Kleinstadt. Inspiriert von diesen Erfahrungen engagiert er sich bei den EuroPeers, einem Netzwerk für ehemalige Teilnehmende der EU-Jugendprogramme Erasmus+ Jugend in Aktion bzw. dem Europäischen Solidaritätskorps. Er berichtete in Schulen von seinen Erfahrungen, informierte auf Messen über die Mobilitätsprogramme oder entwickelte gemeinsam mit anderen EuroPeers eine Kampagne zu den Europawahlen. Pascal Goddemeier ist als freiberuflicher Trainer in der non-formalen Jugendbildung aktiv und begleitet als pädagogischer Referent europäische Freiwillige während ihres Dienstes.

Portrait von Monika Oberle.Monika Oberle. (© Johanna Fock)
Monika Oberle ist Professorin für Politikwissenschaft/ Didaktik der Politik an der Universität Göttingen. Sie ist aktuell Sprecherin der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) und Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF). Viele Jahre lang war sie ehrenamtlich als Seminarleiterin und Referentin in der außerschulischen politischen Jugendbildung tätig. Mit ihrem Lehrstuhlteam widmet sie sich der systematischen empirischen Erforschung unterschiedlicher Faktoren von Lehr-Lern-Prozessen der politischen Bildung, mit einem besonderen Interesse an politischer Europabildung.

Portrait von Géraldine Schwarz.Géraldine Schwarz. (© Mathias Bothor)
Géraldine Schwarz ist eine deutsch-französische Autorin, Journalistin und Dokumentarfilmerin. Sie ist eine engagierte Europäerin, publiziert und interveniert in vielen Ländern zu Themen wie Erinnerungsarbeit, Demokratie und Populismus. Für ihr in zehn Sprachen übersetztes Buch Die Gedächtnislosen (Flammarion, Secession Verlag), erhielt sie unter anderem 2018 den Europäischen Buchpreis. Entlang dreier Generationen ihrer Familie zeichnet die Autorin die Aufarbeitung der Vergangenheit in Deutschland und vergleicht sie mit der in Frankreich und andere Länder wie Italien.

Abschließende Reflexion: Politische Europabildung an Schulen stark machen? Standpunkte und Wege

Portrait von Dr. Stefanie Hubig.Dr. Stefanie Hubig. (© Peter Bajer)
Dr. Stefanie Hubig, geboren 1968, schloss das Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 1995 mit dem zweiten Juristischen Staatsexamen ab. Danach war sie als Staatsanwältin und danach als Richterin tätig. 2000 wechselte sie in das Bundesjustizministerium. 2008 zog Dr. Stefanie Hubig nach Mainz und war in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei als Referentin für die Koordinierung der Justizangelegenheiten des Landes sowie für Verfassungsrecht zuständig. Ein Jahr später übernahm sie die Leitung der Abteilung Strafrecht im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. 2014 folgte sie erneut dem Ruf nach Berlin und arbeitete dort als Staatssekretärin und Amtschefin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Am 18. Mai 2016 ernannte Ministerpräsidentin Malu Dreyer sie zur Ministerin für Bildung. Im Jahr 2020 übernahm Stefanie Hubig die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz.

Portrait von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung – bpb.Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung – bpb. (© bpb, Martin Scherag)
Thomas Krüger ist seit Juni 2000 Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung/bpb. Zuvor war er unter anderem als Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters in Ost-Berlin (1990 bis 1991) tätig sowie als Stadtrat für Inneres beim Magistrat Berlin und in der Gemeinsamen Landesregierung. Von 1991 bis 1994 war er Senator für Jugend und Familie in Berlin. Als Mitglied des Deutschen Bundestages war er in den Jahren 1994 bis 1998 aktiv. Neben seiner Tätigkeit als Präsident der bpb ist er Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks. Seit 2012 ist er zweiter stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), nachdem er schon seit 2003 Kommissionsmitglied war. Seit April 2018 ist Thomas Krüger Mitglied im Rat für Kulturelle Bildung.

Audioaufnahmen der Gesprächsrunden und abschließenden Reflexionen finden sie hier.


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