Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Leipzig, gestern und heute

Aus der Reihe: Bilder deutscher Städte

Wer an Leipzig denkt, sieht zum Beispiel die Nikolaikirche vor Augen oder folgt den musikalischen Klängen der Alten Oper. Diese wunderschöne Stadt kann jedoch gleichermaßen auf viele historische Ereignisse zurückblicken: vor allem zwei Weltkriege mit fatalen Folgen.

Produktion: Chronos-Film, Bundesrepublik Deutschland 1983
Format: 45 Min. - VHS-Video - farbig u. s/w
Stichworte: Deutschland 1900-1918 - Deutschland 1918-1933 - Deutschland 1933-1945 - Deutschland nach 1945 - Geschichte - Weltkrieg I - Weltkrieg II
FSK: o. Altersbeschränkung
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Ein Porträt der einst größten deutschen Handelsstadt - aufgezeigt in zeitgenössischen Original-Filmaufnahmen zwischen 1898 und 1982.

Der Film will Stationen deutscher Geschichte am Beispiel der Stadt Leipzig lebendig machen. Gleichzeitig sucht er Erklärungsansätze für die schuldhafte Verstrickung der Deutschen in zwei Weltkriege zu geben. Diese Thesen ziehen sich als roter Faden durch die filmische Darstellung und werden durch die gegenseitige Abstimmung von Kommentar, Bildauswahl (die natürlich auch das vorgegebene zeitgenössische Material berücksichtigen muß), Schnitt- und Akustikeffekte unterstrichen. Der Film sollte als Ausgangspunkt einer vertiefenden Betrachtung im ganzen vorgeführt und um den Fortgang der Ereignisse nach 1983 ergänzt werden.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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