Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Lernen für die Demokratie

Ein Lehrer aus Vorpommern zwischen den Zeiten

Wer zum ersten Mal die Luft der Freiheit schnuppert, wer nach vierzig Jahren den Mantel der Diktatur abstreift, der weiß, welche Bedeutung diesem Augenblick innewohnt. Nur: Wie gehe ich mit dieser neuen Situation um? Ist es eigentlich schwierig, Demokratie zu gestalten und auch auszuleben? Ein Erfahrungsbericht.

Regie u. Buch: Wolfgang Ettlich
Produktion: Mediengruppe Schwabing, München, Bundesrepublik Deutschland 1991
Format: 45 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Alternativbewegung - DDR - Einigung Deutschlands - Erziehung - Kommunismus - Marxismus - Politische Systeme - Schule
FSK: o. Altersbeschränkung
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Henning R., seit 25 Jahren Lehrer an der Erich-Weinert-Schule in Loitz, Mecklenburg-Vorpommern, hat ein starkes Bedürfnis, das, was er jahrelang seinen Schülern gezwungenermaßen beigebracht hat, zu berichtigen.

Im Januar 1990 hat er mit dem Pfarrer und einigen Loitzern ein Bürgerkomitee gegründet, um bei der gesellschaftlichen Umstrukturierung in Schule und Gemeinde mitzuhelfen. Henning R., der nie in der SED war, ist mittlerweile zum zweiten Bürgermeister gewählt worden. In dem Film schildert er, wie schwierig es ist, Demokratie zu verwirklichen, wenn man nie gelernt hat, Freiheit zu leben.

Ein Jahr lang haben wir den Lehrer und seinen Erfahrungsprozeß mit dem Wechsel vom geschlossenen zum offenen System beobachtet.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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