Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

Wenn die Stummen schreien

Diskussionsbeitrag zum Schießbefehl in der DDR nach der Wende. Mit dem bislang von offizieller Seite stets verleugneten Schießbefehl auf flüchtende DDR-Bürger spricht der Film ein Tabu-Thema der alten DDR an.

Produktion: RIAS-TV, Bundesrepublik Deutschland 1990
Format: 25 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: DDR - Kommunismus - Marxismus - Menschenrechte - Politische Systeme
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Fernsehreportage



Inhalt: Diskussionsbeitrag zum Schießbefehl in der DDR nach der Wende. Mit dem bislang von offizieller Seite stets verleugneten Schießbefehl auf flüchtende DDR-Bürger spricht der Film ein Tabu-Thema der alten DDR an.

Opfer gescheiterter Fluchtversuche, ein Todesschütze und der damalige Pressesprecher der DDR-Grenztruppen stellen sich der Diskussion; das Bewußtsein eigener Schuld und Verantwortlichkeit steht neben Rechtfertigungsversuchen.

Der Film macht deutlich, wie Indoktrination, die Verinnerlichung ideologischer Feindbilder, gesetzliche Bestimmungen und blinde Befehlsbefolgung zur letztlich gewalttätigen Verstrickung einzelner Todesschützen in die Mechanismen eines totalitären Systems führten.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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