Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

Zum Beispiel Marie-Luise

Lebensläufe - Die Geschichte der Kinder von Golzow

Das Filmporträt eröffnet dem Zuschauer durch seine Anschaulichkeit einen Zugang zum Lebens-und Arbeitsalltag der Menschen in der ehemaligen DDR und verdeutlicht in seiner Fortführung über die Zeit der Wende hinaus, wie die Betroffenen den Umbruch erlebten, welche Einsichten sie gewonnen haben und wie sie ihren weiteren Lebensweg fortsetzen wollen.

Regie: Winfried Junge
Kamera: Hans-Eberhard Leupold, Harald Klix
Produktion: Defa-Studio für Dokumentarfilme GmbH, Bundesrepublik Deutschland 1991
Format: 41 Min. - VHS-Video - farbig u. s/w
FSK: 6 Jahre
Stichworte: DDR - Frauen - Einigung Deutschlands - Kommunismus - Marxismus



Inhalt:


Marie-Luise, musisch begabtes Kind einer Bauernfamilie, gelernte Chemielaborantin, Ehefrau eines ehemaligen NVA-Offiziers und Mutter von zwei Kindern, steht im Mittelpunkt des ersten Filmbeitrages aus der Chronik einer ländlichen Schulklasse des Jahrgangs 1954/55 aus Golzow im Oderbruch.

Mit zahlreichen Rückblenden beobachtet die Dokumentation über einen Zeitraum von rund dreißig Jahren den Werdegang der jungen Frau vom Schulalter über Berufseinstieg, Eheschließung und Familiengründung bis zur Zeit des Umbruchs und der Vereinigung Deutschlands.

Das Filmporträt eröffnet dem Zuschauer durch seine Anschaulichkeit einen Zugang zum Lebens-und Arbeitsalltag der Menschen in der ehemaligen DDR und verdeutlicht in seiner Fortführung über die Zeit der Wende hinaus, wie die Betroffenen den Umbruch erlebten, welche Einsichten sie gewonnen haben und wie sie ihren weiteren Lebensweg fortsetzen wollen.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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