Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

Zum Beispiel Willy

Lebensläufe - Die Geschichte der Kinder von Golzow

Das zweite Porträt der Langzeitdokumentation über den Lebensweg der Kinder von Golzow ist Willy gewidmet. Wie schon beim Portrait Marie-Luises, begleitet auch hier die Kamera teilnehmend Willys Lebenslauf, hält gravierende persönliche Ereignisse fest und zeigt die Veränderungen, die ihm und seiner Familie durch die Entwicklung der politischen Verhältnisse abverlangt werden.

Regie: Winfried Junge
Kamera: Hans-Eberhard Leupold, Harald Klix
Produktion: Defa-Studio für Dokumentarfilme GmbH, Bundesrepublik Deutschland 1991
Format: 40 Min. - VHS-Video - farbig u. s/w
FSK: 6 Jahre
Stichworte: DDR - Einigung Deutschlands - Kommunismus - Marxismus



Inhalt:


Das zweite Porträt der Langzeitdokumentation über den Lebensweg der Kinder von Golzow ist Willy gewidmet. Als jüngster Sohn einer Landarbeiterfamilie arbeitete er zunächst als Agrotechniker in der heimatlichen Golzower LPG und wurde frühzeitig Familienvater. Nach der Trennung von seiner Ehefrau übersiedelte er mit einer neuen Lebensgefährtin, einer Agraringenieurin, nach Gräfenhainichen. Mit der Auflösung der dortigen LPG im Zuge der Wende haben beide ihren Arbeitsplatz verloren. Wie schon beim Portrait Marie-Luises, begleitet auch hier die Kamera teilnehmend Willys Lebenslauf, hält gravierende persönliche Ereignisse fest und zeigt die Veränderungen, die ihm und seiner Familie durch die Entwicklung der politischen Verhältnisse abverlangt werden. Der ruhige Erzählrhythmus und die einfühlsame Beobachtung der Personen ermöglicht dem Zuschauer eigene Reflexion und ist geeignet, Anteilnahme an Schicksal und Lebenssituation der Betroffenen zu wecken. Das Porträt wurde als Neuvorstellung für die Bundeszentrale für politische Bildung erarbeitet.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

Mehr lesen auf kinofenster.de

Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

Mehr lesen