Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

Zum Beispiel Winfried

Lebensläufe - Die Geschichte der Kinder von Golzow

Winfried, das dritte Lebensporträt der Reihe, zeigt pointiert das enge Eingebundensein des einzelnen in das realsozialistische System der ehemaligen DDR.

Regie: Winfried Junge
Kamera: Hans-Eberhard Leupold, Harald Klix
Produktion: Defa-Studio für Dokumentarfilme GmbH, Bundesrepublik Deutschland 1991
Format: 44 Min. - VHS-Video - farbig u. s/w
FSK: 6 Jahre
Stichworte: DDR - Einigung Deutschlands - Kommunismus - Marxismus - Soziales - Verhalten



Inhalt:


Winfried, das dritte Lebensporträt der Reihe, zeigt pointiert das enge Eingebundensein des einzelnen in das realsozialistische System der ehemaligen DDR. Technisch begabt, entschied er sich der besseren Verdienstmöglichkeiten wegen noch vor Abschluß seines Diploms als Gießer im Stahl- und Walzwerk Gröditz bei Riesa zu arbeiten, ohne seinen Arbeitgeber vom fehlenden Abschluß seiner Ausbildung in Kenntnis zu setzen. Für das SED-Parteimitglied zog dies eine Parteistrafe nach sich, in deren Rahmen er sich zum Nachholen seines Studienabschlusses und zur Übernahme gesellschaftlicher Aufgaben zu verpflichten hatte. Am 12. Dezember 1989 erlebt er als Passant im Westteil Berlins den Besuch des US-Außenministers. Für ihn und seine Familie beginnt mit der Wende ein Prozeß der wirtschaftlichen, beruflichen und gedanklichen Neuorientierung.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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