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„Unter Waffen schweigen die Gesetze? Völkerrechtsverbrechen und ihre Ahndung“ Q&A mit Autor Gerd Hankel zur Frankfurter Buchmesse am 8. Oktober 2026
Im Interview wird die Rolle von Völkerrecht und Völkerstrafrecht in Zeiten globaler Krisen analysiert.
Inhalt
Der Umgang mit schweren Völkerrechtsverbrechen ist längst auch eine außen- und sicherheitspolitisch relevante Frage. Der Völkerrechtler Gerd Hankel erläutert, welche Bedeutung das internationale Strafrecht für die Stabilität der internationalen Ordnung und die Verantwortlichkeit staatlicher Akteure hat. Im Mittelpunkt stehen der Internationale Strafgerichtshof, nationale Strafverfolgung und die Grenzen internationaler Rechtsdurchsetzung. Wie verändert sich die sicherheitspolitische Lage, wenn verbindliche Regeln des Völkerrechts mit nationalen Machtinteressen kollidieren? Und welche Rolle kann das Völkerrecht künftig dabei spielen, Gewalt einzudämmen, Abschreckung zu stärken und internationale Sicherheit zu gewährleisten? Die Publikation erschien im Frühjahr 2026 in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung.
Dr. Gerd Hankel, geboren 1957, ist Völkerrechtler und Sprachwissenschaftler. Er arbeitet als wissenschaftlicher Angestellter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur und ist Gutachter für Oberlandesgerichte, die Bundesanwaltschaft und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Zudem ist er Mitglied im Arbeitskreis Völkerstrafrecht und Autor mehrerer Bücher zu völkerstrafrechtlichen Themen.
Moderation: Christoph Rasemann (Bundeszentrale für politische Bildung)
Mehr Informationen
Produktion: „kommunikation&politik“ Gunnar Sohn, Constantin Sohn
Produktion: 08.10.2026
Spieldauer: 29 Min.
hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung
Verfügbar bis: 30.10.2030
Lizenzhinweise
Dieser Text und Medieninhalt sind unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC 4.0 - Namensnennung-Nicht kommerziell 4.0 International" veröffentlicht.
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