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Digitale Demokratie – ist das noch postdemokratisch oder schon nicht mehr?

Digitale Demokratie – ist das noch postdemokratisch oder schon nicht mehr? Streitraum vom 6.1.2013

Das Internet ermöglicht ganz neue Formen politischer Beteiligung. Hilft es, die Entwicklung einer von Eliten dominierten "Postdemokratie" zu überwinden? Christoph Bieber, Anke Domscheit-Berg, Stefan Niggemeier und Malte Spitz im Gespräch mit Carolin Emcke.

Inhalt

Wenn von »Fluid Democracy« gesprochen wird, was heißt das? Was bedeutet der Strukturwandel der Öffentlichkeit für gesellschaftliche Selbstverständigungsdiskurse? Zerfällt die Öffentlichkeit zunehmend in partikulare Milieus oder bietet die digitale Revolution erst die Möglichkeit, zurückgelassene oder ausgeschlossene Gruppen und Minderheiten wieder einzubinden? Beobachten wir zur Zeit eine Verflüssigung der Demokratie, eine Auflösung der Strukturen und Tempi, nach denen politische Entscheidungsprozesse reguliert werden? Oder erweitern die digitalen Medien und Social Networks die partizipativen Aspekte der Demokratie? Wie reagieren die politischen Akteure darauf? Welche Freiheiten werden geschützt und erweitert durch die digitale Revolution und welche beschränkt sie? Welche Regelungsinstrumente braucht es, welche Gesetze? Können wir mit Hilfe der digitalen Revolution die Entwicklung zur Postdemokratie überwinden?

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  • Produktion: 06.01.2013

  • Spieldauer: 89 Min.

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Schaubühne am Lehniner Platz

Lizenzhinweise

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