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Master Of The Universe

Master Of The Universe Ein Dokumentarfilm von Marc Bauder

In einem leeren Bankgebäude schildert ein ehemaliger Investmentbanker seine Sicht auf den Finanzmarkt: Einblicke in die Gesetze einer Parallelwelt, deren Geschäfte zu globalen Krisen führen können.

Inhalt

Über 20 Jahre lang war Rainer Voss in leitender Position als Investmentbanker tätig und handelte in seiner aktiven Zeit routiniert mit Millionensummen. Von den Bankern, die Regisseur Marc Bauder für sein Film-Projekt anfragte, war Voss der einzige, der sich vor der Kamera äußern wollte. Seine Ausführungen offenbaren eine Innenperspektive auf den Finanzmarkt, der von außen betrachtet vielen Menschen als verschlossenes, undurchschaubares System erscheint. Diesen Eindruck erweckt auch das visuelle Konzept des Films, wenn Bauder seinen Protagonisten in einem mittlerweile leerstehenden Bankenhochhaus in Frankfurt am Main in Szene setzt: Vor riesigen Glasfronten mit Blick über die ganze Stadt, in verlassenen Büros und Konferenzräumen befragt der Regisseur den Insider Voss zur Entwicklung des Finanzsektors in den letzten Jahrzehnten, zur Verantwortung des einzelnen in diesem System und zur wirtschaftlichen und sozialen Tragweite internationaler Finanzgeschäfte. Hat sich seit der globalen Finanzkrise irgendetwas geändert?

Neben seinem Auftritt in "Master Of The Universe" erklärt Rainer Voss auch im Netzdebatte-Interview, wie Kredithandel funktioniert und weshalb er aus seiner Sicht so riskant ist.

Video-Interview
Interner Link: Netzdebatte: Schulden, ein gutes Geschäft?

Für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit bietet das unten verlinkte Filmheft zu "Master of the Universe" eine Filmanalyse sowie didaktische Arbeits- und Hintergrundmaterialien zum Thema. Das Filmheft entstand im Rahmen der Kooperation "Dok macht Schule" mit dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm.

Filmheft
Externer Link: Dok macht Schule: Master of the Universe (PDF)

Mehr Informationen

  • Drehbuch und Regie: Marc Bauder

  • Kamera: Börres Weiffenbach

  • Montage: Hansjörg Weißbrich, Rune Schweitzer

  • Musik: B. Fleischmann

  • Ton: Michel Klöfkorn

  • Tongestaltung: Dominik Schleier

  • Mischung: Lars Ginzel

  • Redaktion: Esther Schapira (HR), Gudrun Hanke-El Ghomri (SWR)

  • Format: HD, Cinemascope

  • Produktionsland: Deutschland/Österreich

  • Produktion: 2013

  • Spieldauer: 88 Min.

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

Lizenzhinweise

© bauderfilm

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