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In der zweiten Folge der Dokumentationsreihe „World White Hate“ wird Rechtsextremismus in Streitkräften als weltweites Problem thematisiert. Recherchen zeigen, dass sich aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten, die rechtsextremen Ideologien folgen, international vernetzen. Dabei spielt das Söldnermilieu eine bedeutende Rolle.
Die US-Amerikanerin Emily Oneschuk berichtet von ihrem Bruder, der in einer rechtsextremen Terrorzelle aktiv war und in der Ukraine Kampferfahrung sammeln wollte, bevor er selbst einem Mordanschlag zum Opfer fiel. Der Irak-Veteran Kris Goldsmith geriet in den Sog extremistischer Gruppen, fand jedoch den Ausstieg und engagiert sich heute gegen sie. Auch in Deutschland zeigt sich die Gefahr: Bei einer bundesweiten Razzia im Dezember 2022 wurden 25 Personen festgenommen – darunter sogenannte „Reichsbürger“ und Verschwörungsideologen, pensionierte Militärs und eine ehemalige Bundestagsabgeordnete. Nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft hatte die Gruppe einen Sturz der Regierung geplant.
Was solche Netzwerke besonders gefährlich macht, ist die Kombination aus Kampferfahrung, Zugang zu Waffen und enger Vernetzung. Die für den Grimme-Preis 2026 nominierte Reihe zeigt die Parallelen zwischen den verschiedenen rechtsextremen Gruppen und legt offen, wie rechte Netzwerke gezielt Soldatinnen und Soldaten sowie Veteraninnen und Veteranen ansprechen, Anschläge planen und versuchen, Regierungen zu destabilisieren.
Die produzierenden Sendeanstalten empfehlen die Reihe für ein Alter ab 12 Jahren. Die bpb rät zu einem Einsatz ab 14 Jahren (9. Klasse).
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Kamera: Florian Geyer, Thomas Lütz
Schnitt: Martin Reimers
Ton: Hardy Hergt
Produktion: Ventana-Film für Deutsche Welle/Südwestrundfunk (SWR)/arte
Produzent: Hans Robert Eisenhauer
Redaktion: Bettina Kolb (DW), Gudrun Hanke-El Ghomri (SWR/arte), Bernd Seidl (SWR/arte), Anne-Laure Négrin (arte)
Produktion: 2024
Spieldauer: 55 Min.
Verfügbar bis: 31.12.2035
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© 2024 Ventana-Film GmbH