Inhalt
Die dritte Folge der Dokumentationsreihe „World White Hate“ fragt, wie sich Rechtsextremismus bekämpfen lässt. Das Phänomen ist global und wird durch die Vernetzung extremistischer Gruppen im Internet verstärkt: Die Szene nutzt gezielt soziale Medien und Streaming-Dienste, um ihre Ideologien weltweit zu verbreiten. Der ehemalige FBI-Agent Scott Payne ermittelte jahrelang verdeckt in rechtsextremen Milieus und arbeitete daran, potenzielle Terroristen anhand ihrer Online-Aktivitäten frühzeitig zu erkennen.
Weltweit entwickeln Betroffene und Engagierte unterschiedliche Strategien dagegen. Nach dem rassistischen Anschlag von Hanau, bei dem 2020 gezielt neun Menschen ermordet wurden, gründete Serpil Unvar, die Mutter eines der Opfer, eine Bildungsinitiative zur Aufklärung über Rassismus und für mehr Toleranz. In den USA brachte Amy Spitalnick mit ihrer Bürgerrechtsorganisation eine erfolgreiche Klage gegen Neonazis auf den Weg, und der US-Veteran Kris Goldsmith geht mit eigenen Methoden gegen Hass und Rassismus vor. Auch ehemalige Neonazis wie Chris Buckley engagieren sich heute, um Jugendliche vor Radikalisierung zu schützen. Bildungsangebote für Jugendliche, etwa auf der norwegischen Insel Utøya, setzen auf Dialog und Verständigung.
Die produzierenden Sendeanstalten empfehlen die Reihe für ein Alter ab 12 Jahren. Die bpb rät zu einem Einsatz ab 14 Jahren (9. Klasse).
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Kamera: Florian Geyer, Thomas Lütz
Schnitt: Martin Reimers
Ton: Hardy Hergt
Produktion: Ventana-Film für Deutsche Welle/Südwestrundfunk (SWR)/arte
Produzent: Hans Robert Eisenhauer
Redaktion: Bettina Kolb (DW), Gudrun Hanke-El Ghomri (SWR/arte), Bernd Seidl (SWR/arte), Anne-Laure Négrin (arte)
Produktion: 2024
Spieldauer: 56 Min.
Verfügbar bis: 31.12.2035
Lizenzhinweise
© 2024 Ventana-Film GmbH