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Battlegroups (Kampfgruppen der EU) | bpb.de

Battlegroups (Kampfgruppen der EU)

A. Jonas

Im Rahmen der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) wurden zur Verbesserung der militärischen Fähigkeiten der EU insgesamt 15 mobile, multinationale B. geschaffen. Pro B. sind ca. 1.500 Soldaten in 5 bis 10 Tagen in Krisengebiete verlegbar und können mindestens 30 Tage im Einsatz bleiben. Die seit 2007 voll einsatzfähigen B. sollen die EU in die Lage versetzen, auf militärischer Ebene schnell und flexibel reaktionsfähig zu sein und verschiedene Aufgaben im Bereich der Krisenbewältigung wahrzunehmen. Neben Deutschland sind 8 weitere EU-Staaten beteiligt: Finnland, Irland, Kroatien, Lettland, die Niederlande, Österreich, Schweden und Tschechien. Bislang wurden die B. nicht in Konflikten eingesetzt (Stand: 2019).

Literatur

  • C. Major/C. Mölling: EU-Battlegroups. Bilanz und Optionen zur Weiterentwicklung europäischer Krisenreaktionskräfte, SWP-Studie, Berlin 2010 (Download: www. swp-berling.org).

aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: A. Jonas

Siehe auch:

Fussnoten

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