Als Ergebnis politischer und gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse unterliegt die Ehe einem steten Wandel. Ihre Ausgestaltung und Bedeutung spiegeln die jeweiligen sozialen und Verhältnisse wider.
Angesichts schwerfälliger Bürokratie, stagnierender Wirtschaft und knapper öffentlicher Kassen ist hierzulande der Ruf nach Reformen in Staat und Verwaltung immer lauter geworden.
Erbschaften sind sehr ungleich verteilt und sorgen darum regelmäßig für Diskussionen. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern auch um andere (im-)materielle Güter.
Entstanden als Gegenbewegung zur Aufklärung, hat sich der Konservatismus seit dem 18. Jahrhundert zu einer zentralen politischen Strömung der westlichen Welt entwickelt – die heute unter Druck steht.
Seit Jahren wird ein dramatisches Artensterben registriert. Dem Menschen drohen damit wichtige „Ökosystemleistungen“ verloren zu gehen, die sich mittlerweile auch wirtschaftlich bemessen lassen.
Viele Rechte, die wir heute für selbstverständlich halten, wurden durch Streiks hart erkämpft. Im Alltag sind Streiks zwar bisweilen lästig, aber sie sind auch ein Ausweis demokratischer Aushandlung.
In Deutschland und Europa prägen migrationsfeindliche Diskurse die öffentliche Debatte über den Umgang mit Geflüchteten. Für die EU und die Bundesrepublik ist das Thema zur Belastungsprobe geworden.
Der Gang zur Wahlurne ist der sichtbarste Akt demokratischer Teilhabe. Doch auch darüber hinaus gibt es viele Formen der Mitbestimmung, die eine Demokratie lebendig halten.
Der Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Herbst 2022 wurde durchaus mit Sorge beobachtet, gilt ihre Partei Fratelli d’Italia doch als postfaschistisch. Was hat sich seither getan?