Sport tut in der Regel nicht nur dem oder der einzelnen Sporttreibenden gut, sondern auch der Gesellschaft insgesamt. Sportvereine organisieren ehrenamtliches Engagement und sorgen für Teilhabe und sozialen Zusammenhalt; Spitzenathleten unterhalten, faszinieren und repräsentieren über Ländergrenzen hinweg; und große Sportereignisse bleiben nicht selten als prägende zeitgeschichtliche Momente im kollektiven Gedächtnis. Die Förderung des Sports – in der Breite wie in der Spitze – liegt daher im staatlichen Interesse. Zugleich ist Sport immer auch politisch: Die Förderung unterliegt politischer Prioritätensetzung, und häufig ist das sportliche Spielfeld ein besonders sichtbarer, oftmals sogar internationaler Austragungsort gesellschaftlicher und politischer Konflikte etwa über Nation, Machtverhältnisse, Identität, Geschlecht oder Kommerz.
Für die im Dezember erscheinende Ausgabe 51/2026 suchen wir Beiträge, die sich aus unterschiedlichen fachwissenschaftlichen Perspektiven und im zeitgeschichtlichen Kontext mit dem Thema „Sport und Politik“ auseinandersetzen – analytisch fundiert und zugleich allgemeinverständlich geschrieben. Exposés mit einem Umfang von höchstens 4000 Zeichen (ein bis zwei Seiten) können bis zum 18. Juni 2026 per E-Mail an E-Mail Link: apuz@bpb.de eingereicht werden. Aus den Exposés sollen die zugrunde liegenden Leitfragen und die Struktur des Beitrags klar hervorgehen. Bitte fügen Sie auch einen Kurzlebenslauf bei.
Vor der Auswahl der Autorinnen und Autoren durch die APuZ-Redaktion werden alle eingereichten Exposés anonymisiert. Bewertungskriterien sind Originalität sowie wissenschaftliche und politische Relevanz. Die Autorinnen und Autoren haben anschließend bis zum 23. Oktober 2026 Zeit, ihre Beiträge im Umfang von etwa 26 000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Fußnoten) zu schreiben.
„Aus Politik und Zeitgeschichte“ – die Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ – wird von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben. Sie veröffentlicht wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zu zeitgeschichtlichen und sozialwissenschaftlichen Themen sowie zu aktuellen politischen Fragen. Die Zeitschrift ist ein Forum kontroverser Diskussion, führt in komplexe Wissensgebiete ein und bietet eine ausgewogene Mischung aus grundsätzlichen und aktuellen Analysen. Sie fungiert als Scharnier zwischen Wissenschaft, politischer Bildung und breiter Öffentlichkeit.
Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!
Interner Link: Call for Papers "Sport und Politik" als PDF
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