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KZ-Gedenkstätte Leonberg | Themen | bpb.de

KZ-Gedenkstätte Leonberg

Eingang zum ehemaligen KZ Leonberg

Vom Frühjahr 1944 bis April 1945 gab es in Leonberg ein SS-geführtes Außenlager des KZ Natzweiler im Elsass. Insgesamt 5.000 Männer aus 24 europäischen Nationen arbeiteten im Lauf dieses einen Jahres in den beiden bombensicheren Röhren des Engelberg-Tunnels, des ersten deutschen Reichsautobahntunnels. In 12-Stunden-Schichten an sieben Tagen in der Woche mussten sie die Tragflächen des Messerschmitt-Düsenjägers Me 262 herstellen. Im April 1945 wurde das Lager wegen der näher rückenden Truppen geräumt. Zurück blieb ein Massengrab für die an den elenden Haft- und Arbeitsbedingungen zu Tode gekommenen Gefangenen. Texte und Bilder informieren in der Dokumentationsstätte im Tunnel über die Geschichte des KZ. Die Stationen des „Wegs der Erinnerung“, auf dem Führungen angeboten werden, umfassen u. a. auch das Sammelgrab der ermordeten Häftlinge auf dem alten Stadtfriedhof.

Pädagogisches Angebot

Führungen, auch für Schulklassen, nach Vereinbarung über Kontaktformular der Website
Betreuung von Hausarbeiten und Examensarbeiten
Schulung von Lotsen/Guides

Öffnungszeiten

Sonntag 14 bis 17 Uhr (1. März bis 31. Oktober; kurzfristige Änderungen siehe www.kz-gedenkstaette-leonberg.de) Eintritt frei, Spenden willkommen

Kontakt
KZ-Gedenkstätte Leonberg e.V.
Schleiermacherstraße 29/UG
71229 Leonberg
Bundesland Baden-Württemberg

Telefon: 07152 41975

Externer Link: http://www.kz-gedenkstaette-leonberg.de/
Externer Link: info@kz-gedenkstaette-leonberg.de

Lage
Alter Engelbergtunnel. Westportal, neben Seestraße 123
71229 Leonberg