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Finanzierung und Ökonomie

Finanzierung und Ökonomie

Die Medienproduktion ist ein Teil der Wirtschaft. Die Medienunternehmen, zu denen letztlich auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gehören, stellen Medienangebote als Produkte (die als Waren, Dienstleistungen und besondere Güter gelten können) her, die sich durch ihren besonderen Charakter als Kulturgut auszeichnen. Als eine spezielle Ökonomie wird die Medienökonomie durch einen politischen Rahmen festgelegt (Medienpolitik, Mediengesetze und Medienrechtsprechung). Diese Rahmungen sind in der Bundesrepublik Deutschland unterschiedlich gestaltet, eine einheitlich strukturierte Medienökonomie gibt es nicht. Buchgewerbe, Presse und Film sind privatrechtlich organisiert, die Filmproduktion ist ebenfalls privat strukturiert, Teile von ihr werden staatlich subventioniert (Filmförderung). Radio und Fernsehen sind im Bereich der Distribution (der Sender) sowohl öffentlich-rechtlich (ARD, ZDF), staatlich (Deutsche Welle) als auch privatrechtlich (RTL, Sat.1 u. a.) verfasst. Das Fernsehen der DDR war eine staatliche Einrichtung und wurde durch die Staatspartei, die SED, kontrolliert. 

Im Mittelpunkt dieses Themenbereichs stehen die verschiedenen Wege, auf denen in Deutschland öffentlich-rechtliche und privatwirtschaftlich organisierte Fernsehprogramme finanziert werden, ebenso die Marktanteile am Zuschauer- und Werbemarkt, um die die Sender- und Senderfamilien konkurrieren. Nicht zuletzt geht es auch die Wirtschaftsmöglichkeiten, die sich durch neue Verbreitungswege und die digitale Technik ergeben.

Das duale Rundfunksystem

Anfangs waren in der BRD nur öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten zugelassen. Die Gründe dafür lagen in den Bemühungen der Alliierten um eine Demokratisierung Deutschlands, garantiert durch…

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Öffentlich-rechtlich und staatlich

Zum öffentlich-rechtlichen TV-Angebot der Bundesrepublik Deutschland gehören eine Reihe frei empfangbarer Programme: ARD, ZDF, der Kinderkanal, Phoenix, neun Dritte Programme sowie die…

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BRD: Der privatwirtschaftliche Fernsehmarkt

Der deutsche TV-Markt gilt weltweit als der zweitgrößte. Nur in den USA liegen die Umsätze von Free- und Pay-TV-Anbietern noch höher. Trotz des großen Angebotes wird aber der Markt von wenigen…

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Finanzierung des Fernsehens

Massenmedien finanzieren sich in der Regel durch Einnahmen auf zwei wichtigen Märkten: Erstens erzielen sie Umsätze durch die direkte Vermarktung von Inhalten. Zweitens nehmen sie Geld ein, indem…

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Der deutsche Fernsehmarkt bietet im internationalen Vergleich so viele Programme wie kaum ein anderer. Hinzu kommen zahlreiche Angebote aus dem Ausland, die per Satellit ausgestrahlt werden und in der…

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