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Quiz: Fragen zum Thema "Krieg"

Neben den hier im Dossier angebotenen Kapiteln zum Thema können Sie sich im Internet, auf der DVD-ROM "Krieg in den Medien" und in den Tagesmedien zu weiteren Aspekten informieren. Überlegen Sie zunächst und drehen Sie dann die Fragekarten für eine Antwort durch Anklicken um.

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Erläuterung

In den "Genfer Konventionen" wird das Humanitäre Völkerrecht im Falle eines Krieges oder eines bewaffneten Konflikts geregelt. In den Unterlagen der Abkommen ist die Verhinderung von Kriegsverbrechen und der Schutz von Menschen, baulichen Einrichtungen sowie der natürlichen Umwelt vor den Auswirkungen der Kampfhandlungen verpflichtend für alle geregelt. 191 Staaten der Erde haben die "Genfer Konvention" unterzeichnet.
Weitere Informationen zu den "Genfer Konventionen" unter Externer Link: http://www.drk.de/ueber-uns/auftrag/humanitaeres-voelkerrecht/genfer-abkommen.html

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Erläuterung

Die Grundlage des Internationalen Strafgerichtshofes ist das Rom-Statut von 2002. Es wurde aber nicht von allen Staaten ratifiziert. Staaten, die das Rom-Statut nicht ratifiziert haben, sind die USA, die Volksrepublik China, Indien, der Irak, Iran, Israel, Kuba, Nordkorea, Pakistan, Russland, Syrien und die Türkei. Die Forderung nach universeller Zuständigkeit konnte nicht durchgesetzt werden. Zur Rechenschaft gezogen werden können nur Individuen und nicht Staaten. Außerdem kann ein Täter nur dann gerichtlich verfolgt werden, wenn er einem Staat angehört, der das Statut ratifiziert hat oder wenn das zu ahndende Verbrechen auf dem Territorium eines Vertragsstaates begangen wurde.
Weitere Informationen zum "Internationalen Strafgerichtshof" gibt es unter Externer Link: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/InternatRecht/IStGH/Hintergrund_node.html

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Erläuterung

Der Beschluss, die Freundschaft zwischen den Völkern zu fördern und den Weltfrieden zu sichern, steht gleich am Anfang der 1945 ins Leben gerufenen UN-Charta, der Verfassung der Vereinten Nationen. Alle 192 Länder, die sie unterzeichnet haben, erklären sich damit bereit, keine Gewalt gegenüber anderen Staaten auszuüben.
Die deutsche Fassung der "UN-Charta" gibt es unter Externer Link: http://www.un.org/Depts/german/un_charta/charta.pdf

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Erläuterung

Zwischen den Jahren 1990 und 2000 starben ca. 2 Millionen Kinder im Krieg, das entspricht ca. 50 Prozent aller zivilen Kriegsopfer. 6 Millionen Kinder wurden verkrüppelt und Unzählige verloren ihre Eltern. Viele leiden ihr Leben lang unter den schlimmen Kriegserfahrungen: Angststörungen, innere Unruhe, Alpträume und Depressionen können solche Langzeitfolgen traumatischer Erlebnisse sein.
Über Kinder als Kriegsopfer informiert z.B. "terre des hommes" unter Externer Link: http://www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/krieg-und-flucht.html

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Erläuterung

Laut UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations International Children's Emergency Fund), wurden im Jahr 2010 weltweit ca. 250.000 Kindersoldaten im Krieg eingesetzt. Rund ein Drittel von ihnen sind Mädchen. Viele der Kinder werden verschleppt und zum Kriegseinsatz gezwungen, andere schließen sich freiwillig bewaffneten Gruppen an, um Armut, Rechtlosigkeit und Missbrauch zu entkommen. Vor allem kleinere Armeen und Rebellengruppen in Asien und Afrika setzen häufig Kinder als Soldaten ein, weil sie kein Gehalt verlangen und somit weniger Kosten verursachen.
Über die Situation von Kindersoldaten informiert z.B.Externer Link: http://www.kindersoldaten.info

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Ihre Auswertung

In welchem zwischenstaatlichen Abkommen wird das Humanitäre Völkerrecht im Falle eines Krieges oder eines bewaffneten Konflikts verankert?

Erläuterung

In den "Genfer Konventionen" wird das Humanitäre Völkerrecht im Falle eines Krieges oder eines bewaffneten Konflikts geregelt. In den Unterlagen der Abkommen ist die Verhinderung von Kriegsverbrechen und der Schutz von Menschen, baulichen Einrichtungen sowie der natürlichen Umwelt vor den Auswirkungen der Kampfhandlungen verpflichtend für alle geregelt. 191 Staaten der Erde haben die "Genfer Konvention" unterzeichnet.
Weitere Informationen zu den "Genfer Konventionen" unter Externer Link: http://www.drk.de/ueber-uns/auftrag/humanitaeres-voelkerrecht/genfer-abkommen.html

Wann ist das Statut des Internationalen Strafgerichtshofes in Kraft getreten?

Erläuterung

Die Grundlage des Internationalen Strafgerichtshofes ist das Rom-Statut von 2002. Es wurde aber nicht von allen Staaten ratifiziert. Staaten, die das Rom-Statut nicht ratifiziert haben, sind die USA, die Volksrepublik China, Indien, der Irak, Iran, Israel, Kuba, Nordkorea, Pakistan, Russland, Syrien und die Türkei. Die Forderung nach universeller Zuständigkeit konnte nicht durchgesetzt werden. Zur Rechenschaft gezogen werden können nur Individuen und nicht Staaten. Außerdem kann ein Täter nur dann gerichtlich verfolgt werden, wenn er einem Staat angehört, der das Statut ratifiziert hat oder wenn das zu ahndende Verbrechen auf dem Territorium eines Vertragsstaates begangen wurde.
Weitere Informationen zum "Internationalen Strafgerichtshof" gibt es unter Externer Link: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/InternatRecht/IStGH/Hintergrund_node.html

Wie heißt das Dokument, in dem die UN ihre Aufgaben zur Verhinderung von Kriegen und Wiederherstellung von Frieden verankert hat?

Erläuterung

Der Beschluss, die Freundschaft zwischen den Völkern zu fördern und den Weltfrieden zu sichern, steht gleich am Anfang der 1945 ins Leben gerufenen UN-Charta, der Verfassung der Vereinten Nationen. Alle 192 Länder, die sie unterzeichnet haben, erklären sich damit bereit, keine Gewalt gegenüber anderen Staaten auszuüben.
Die deutsche Fassung der "UN-Charta" gibt es unter Externer Link: http://www.un.org/Depts/german/un_charta/charta.pdf

Wie viele Kinder starben zwischen 1990 und 2000 im Krieg?

Erläuterung

Zwischen den Jahren 1990 und 2000 starben ca. 2 Millionen Kinder im Krieg, das entspricht ca. 50 Prozent aller zivilen Kriegsopfer. 6 Millionen Kinder wurden verkrüppelt und Unzählige verloren ihre Eltern. Viele leiden ihr Leben lang unter den schlimmen Kriegserfahrungen: Angststörungen, innere Unruhe, Alpträume und Depressionen können solche Langzeitfolgen traumatischer Erlebnisse sein.
Über Kinder als Kriegsopfer informiert z.B. "terre des hommes" unter Externer Link: http://www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/krieg-und-flucht.html

Wie viele Kindersoldaten wurden 2010 weltweit rekrutiert und in Kriegen eingesetzt?

Erläuterung

Laut UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations International Children's Emergency Fund), wurden im Jahr 2010 weltweit ca. 250.000 Kindersoldaten im Krieg eingesetzt. Rund ein Drittel von ihnen sind Mädchen. Viele der Kinder werden verschleppt und zum Kriegseinsatz gezwungen, andere schließen sich freiwillig bewaffneten Gruppen an, um Armut, Rechtlosigkeit und Missbrauch zu entkommen. Vor allem kleinere Armeen und Rebellengruppen in Asien und Afrika setzen häufig Kinder als Soldaten ein, weil sie kein Gehalt verlangen und somit weniger Kosten verursachen.
Über die Situation von Kindersoldaten informiert z.B.Externer Link: http://www.kindersoldaten.info