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Testen Sie Ihr Wissen zum Thema Sterbehilfe

Wofür stehen die verschiedenen Formen der Sterbehilfe? Was wollen die verschiedenen Gesetzesvorschläge der Parlamentarier/-innen erreichen? Wie ist die Gesetzteslage aktuell - in Deutschland und in anderen Ländern? Finden Sie heraus, wie gut Sie über das Thema Sterbehilfe Bescheid wissen!

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Erläuterung

Aktive Sterbehilfe (In Deutschland Tötung auf Verlangen) ist juristisch als ein „aktives und gewolltes Herbeiführen des Todes eines Patienten durch einen Dritten“, etwa durch einen Arzt, der eine Giftspritze verabreicht, definiert.

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Erläuterung

Die Bundesärztekammer hat sich in ihrer Ständeverordnung 2011 klar gegen jede Form der aktiven Sterbehilfe und der Beihilfe zum Suizid positioniert: „Ärzte dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“ Dennoch weicht die Meinung einzelner Landesärztekammern ab: nur zehn der 17 Landesärztekammern haben diesen Satz übernommen, andere haben ihn abgeschwächt. Bayern und Baden-Württemberg ließen ihn ganz weg.

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Erläuterung

Seit 2002 ist das Verlangen auf Tötung und die Beihilfe zum Suizid in den Niederlanden und Belgien unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. In Luxemburg ist die Beihilfe zum Suizid und die aktive Sterbehilfe seit 2009, ebenfalls unter strengen Bedingungen, straffrei.

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Erläuterung

Bei Hinduisten fällt die Entscheidung zum Suizid dem Individuum zu, während zum Beispiel der Islam, das Christentum und das Judentum das Leben als etwas begreift, das allein Gott, und nicht dem Menschen gehört und das sich damit der menschlichen Verfügung entzieht. Orthodoxe Buddhisten lehnen jegliche Handlung, die Leben verletzt oder beendet ab.

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Erläuterung

Der früheste Beleg für den Begriff Euthanasie findet sich bei dem griechischen Dichter Kratinos, der ihn um 500 - 420 v. Chr. zur Bezeichnung eines „guten Todes“ als Tod ohne vorhergehende lange Krankheit, oder auch als relativ schnell eintretender Tod charakterisiert. Er wurde in Abgrenzung zu einem schweren und leidvollen Sterben gebraucht.

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Erläuterung

Friedrich Nietzsche setzte sich in seinem Werk "Also sprach Zarathustra" (1884) unter anderem auch mit dem Freitod und der Sterbehilfe auseinander. Von ihm stammt auch der Satz „Man sollte stolz sterben, wenn es nicht mehr möglich ist, stolz zu leben.“

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Erläuterung

Im Politbarometer von ZDF und Tagesspiegel wurden im November 2014 1242 Wahlberechtigte befragt, ob sie einer Legalisierung des assistierten Suizids zustimmen würden oder nicht. Das Ergebnis: 81 Prozent wollen den „assistierten Suizid“ erlauben, 14 Prozent waren dagegen und 5 Prozent waren unentschlossen.

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Erläuterung

Ein Verbot jeglicher Form von Sterbehilfe steht momentan nicht zur Debatte. Vielmehr geht es um die Schaffung einer klaren Gesetzeslage zur sogenannten Beihilfe zum Suizid. Vor allem, wenn sie in Form einer auf Wiederholung angelegten Leistung angeboten wird, also als geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid. Weitere strittige Punkte der aktuellen Gesetzentwürfe sind: Eine genauere Bestimmung des Ärzterechts und eine klare Regelung der Beihilfe zum Suizid nicht nur für Ärzte, sondern unter Auflagen auch für Organisationen. Auch ein generelles Verbot der Beihilfe zum Suizid steht zur Debatte.

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Ihre Auswertung

Die Tötung auf Verlangen ist in Deutschland illegal. Der Tatbestand liegt vor, wenn…

Erläuterung

Aktive Sterbehilfe (In Deutschland Tötung auf Verlangen) ist juristisch als ein „aktives und gewolltes Herbeiführen des Todes eines Patienten durch einen Dritten“, etwa durch einen Arzt, der eine Giftspritze verabreicht, definiert.

Wie steht die Bundesärztekammer zur Sterbehilfe?

Erläuterung

Die Bundesärztekammer hat sich in ihrer Ständeverordnung 2011 klar gegen jede Form der aktiven Sterbehilfe und der Beihilfe zum Suizid positioniert: „Ärzte dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“ Dennoch weicht die Meinung einzelner Landesärztekammern ab: nur zehn der 17 Landesärztekammern haben diesen Satz übernommen, andere haben ihn abgeschwächt. Bayern und Baden-Württemberg ließen ihn ganz weg.

In welchen Ländern Europas ist sowohl aktive Sterbehilfe, als auch die Beihilfe zum Suizid legal?

Erläuterung

Seit 2002 ist das Verlangen auf Tötung und die Beihilfe zum Suizid in den Niederlanden und Belgien unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. In Luxemburg ist die Beihilfe zum Suizid und die aktive Sterbehilfe seit 2009, ebenfalls unter strengen Bedingungen, straffrei.

Welche Religion duldet aus theologischer Sicht den Freitod?

Erläuterung

Bei Hinduisten fällt die Entscheidung zum Suizid dem Individuum zu, während zum Beispiel der Islam, das Christentum und das Judentum das Leben als etwas begreift, das allein Gott, und nicht dem Menschen gehört und das sich damit der menschlichen Verfügung entzieht. Orthodoxe Buddhisten lehnen jegliche Handlung, die Leben verletzt oder beendet ab.

Der Begriff Euthanasie, der heute noch in vielen Sprachen synonym zu „Sterbehilfe“ verwendet wird, stammt aus dem altgriechischen und bedeutet…

Erläuterung

Der früheste Beleg für den Begriff Euthanasie findet sich bei dem griechischen Dichter Kratinos, der ihn um 500 - 420 v. Chr. zur Bezeichnung eines „guten Todes“ als Tod ohne vorhergehende lange Krankheit, oder auch als relativ schnell eintretender Tod charakterisiert. Er wurde in Abgrenzung zu einem schweren und leidvollen Sterben gebraucht.

Wer argumentierte mit den Worten „Es gibt ein Recht, wonach wir einem Menschen das Leben nehmen, aber keines, wonach wir ihm das Sterben nehmen: dies ist nur Grausamkeit.“ für das Recht auf Sterbehilfe?

Erläuterung

Friedrich Nietzsche setzte sich in seinem Werk "Also sprach Zarathustra" (1884) unter anderem auch mit dem Freitod und der Sterbehilfe auseinander. Von ihm stammt auch der Satz „Man sollte stolz sterben, wenn es nicht mehr möglich ist, stolz zu leben.“

Einer Politbarometer-Umfrage aus dem Jahr 2014 zufolge ...

Erläuterung

Im Politbarometer von ZDF und Tagesspiegel wurden im November 2014 1242 Wahlberechtigte befragt, ob sie einer Legalisierung des assistierten Suizids zustimmen würden oder nicht. Das Ergebnis: 81 Prozent wollen den „assistierten Suizid“ erlauben, 14 Prozent waren dagegen und 5 Prozent waren unentschlossen.

Welche Forderung beinhalten die Gesetzesentwürfe, die aktuell im Bundestag zum Thema Sterbehilfe diskutiert werden, nicht?

Erläuterung

Ein Verbot jeglicher Form von Sterbehilfe steht momentan nicht zur Debatte. Vielmehr geht es um die Schaffung einer klaren Gesetzeslage zur sogenannten Beihilfe zum Suizid. Vor allem, wenn sie in Form einer auf Wiederholung angelegten Leistung angeboten wird, also als geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid. Weitere strittige Punkte der aktuellen Gesetzentwürfe sind: Eine genauere Bestimmung des Ärzterechts und eine klare Regelung der Beihilfe zum Suizid nicht nur für Ärzte, sondern unter Auflagen auch für Organisationen. Auch ein generelles Verbot der Beihilfe zum Suizid steht zur Debatte.