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Quiz zum Thema Medienkritik

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Wer hat bereits 400 v. Chr. die erste Kritik an Medien geübt, in dem er für das Medium Sprache plädierte und die Nachteile der Schrift anprangerte?

Erläuterung

Medienkritik ist Externer Link: kein neues Phänomen. Der griechische Philosoph und Schüler von Sokrates war der Meinung, dass die Schrift eher zur "sekundären Reaktivierung vorhandener Einsicht taugt." Sie sei nur eine "Kopie des Urbildes der belebten (…) Sprache."

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Im Dritten Reich gab es keine unabhängige Berichterstattung. Wie hieß der "Prozess", dem dies geschuldet war?

Erläuterung

Das gesellschaftliche und politische Leben in Deutschland sollte vereinheitlicht, bzw. gleichgeschaltet werden. Der gesellschaftliche Pluralismus sollte dem so genannten "Führerprinzip" weichen. Vorbild für Hitler war der italienische Diktator Mussolini, der bereits in den 1920er Jahren die Gleichschaltung der Presse in Italien in Gang gesetzt hatte.

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Welcher bekannte deutsche Schriftsteller kritisierte 1932 das Radio, weil es keine Beteiligung der Zuhörer zuließ?

Erläuterung

Bertolt Brecht setzte sich in mehreren kleinen Schriften mit dem Thema Rundfunk auseinander. Die Arbeiten, die als "Radiotheorie" zusammengefasst werden, beschäftigen sich vor allem mit der Frage, wie man die Rezipienten – die Hörer – selbst zu Produzenten machen kann.

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Die amerikanische Medienlandschaft ist im Vergleich zur deutschen stark politisiert. Viele Akteure gehen offen mit ihrer politischen Einstellung um. Wie nennt sich diese "Einfärbung" im Englischen?

Erläuterung

Der so genannte "bias" beschreibt die politische Färbung eines Journalisten oder einer Journalistin. Der Begriff wird meist bewusst abwertend verwendet, um eine Aussage, einen Artikel oder ein ganzen Medium als voreingenommen und unglaubwürdig darzustellen.

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In Deutschland gibt es den so genannten Pressekodex. In ihm werden vom Deutschen Presserat journalistisch-ethische Grundregeln festgelegt, an die sich Journalistinnen und Journalisten in ihrer Arbeit halten sollen. Seit wann gibt es den Pressekodex?

Erläuterung

Den Externer Link: Pressekodex hat der Deutsche Presserat 1973 vorgelegt. Er enthält 16 Ziffern, die gewisse Leitlinien bezüglich der Berichterstattung und des journalistischen Verhaltens festlegen, um Moral und Ethik beim Ausüben des Berufes zu wahren.

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Welcher amerikanische Politiker kritisierte nach einer Wahlpleite in einem 15 minütigen Monolog, dass die Berichterstattung der Medien ihm nie eine faire Chance gegeben habe.

Erläuterung

In seiner Rede 1962, auch bekannt als "The Last Press Conference“, machte Richard Nixon seinem Ärger über die seiner Meinung nach unfaire Berichterstattung der Presse Luft. Die Presse könne froh sein, so Nixon damals, dass sie nun nicht mehr über ihn berichten müsse, denn dies sei seine letzte Pressekonferenz. Viele glaubten damals, dass ihn sein aggressiver Ton gegenüber den Medien die politische Karriere kosten würde. 1969 wurde Nixon dann doch noch zum 37. US-Präsidenten gewählt. 1974 trat er als einziger Staatschef in den USA vor Ende seiner Amtszeit zurück. Grund dafür war die - u.a. von Journalisten der Washington Post aufgedeckte - Watergate-Affäre.

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Ihre Auswertung

Wer hat bereits 400 v. Chr. die erste Kritik an Medien geübt, in dem er für das Medium Sprache plädierte und die Nachteile der Schrift anprangerte?

Erläuterung

Medienkritik ist Externer Link: kein neues Phänomen. Der griechische Philosoph und Schüler von Sokrates war der Meinung, dass die Schrift eher zur "sekundären Reaktivierung vorhandener Einsicht taugt." Sie sei nur eine "Kopie des Urbildes der belebten (…) Sprache."

Im Dritten Reich gab es keine unabhängige Berichterstattung. Wie hieß der "Prozess", dem dies geschuldet war?

Erläuterung

Das gesellschaftliche und politische Leben in Deutschland sollte vereinheitlicht, bzw. gleichgeschaltet werden. Der gesellschaftliche Pluralismus sollte dem so genannten "Führerprinzip" weichen. Vorbild für Hitler war der italienische Diktator Mussolini, der bereits in den 1920er Jahren die Gleichschaltung der Presse in Italien in Gang gesetzt hatte.

Welcher bekannte deutsche Schriftsteller kritisierte 1932 das Radio, weil es keine Beteiligung der Zuhörer zuließ?

Erläuterung

Bertolt Brecht setzte sich in mehreren kleinen Schriften mit dem Thema Rundfunk auseinander. Die Arbeiten, die als "Radiotheorie" zusammengefasst werden, beschäftigen sich vor allem mit der Frage, wie man die Rezipienten – die Hörer – selbst zu Produzenten machen kann.

Die amerikanische Medienlandschaft ist im Vergleich zur deutschen stark politisiert. Viele Akteure gehen offen mit ihrer politischen Einstellung um. Wie nennt sich diese "Einfärbung" im Englischen?

Erläuterung

Der so genannte "bias" beschreibt die politische Färbung eines Journalisten oder einer Journalistin. Der Begriff wird meist bewusst abwertend verwendet, um eine Aussage, einen Artikel oder ein ganzen Medium als voreingenommen und unglaubwürdig darzustellen.

In Deutschland gibt es den so genannten Pressekodex. In ihm werden vom Deutschen Presserat journalistisch-ethische Grundregeln festgelegt, an die sich Journalistinnen und Journalisten in ihrer Arbeit halten sollen. Seit wann gibt es den Pressekodex?

Erläuterung

Den Externer Link: Pressekodex hat der Deutsche Presserat 1973 vorgelegt. Er enthält 16 Ziffern, die gewisse Leitlinien bezüglich der Berichterstattung und des journalistischen Verhaltens festlegen, um Moral und Ethik beim Ausüben des Berufes zu wahren.

Welcher amerikanische Politiker kritisierte nach einer Wahlpleite in einem 15 minütigen Monolog, dass die Berichterstattung der Medien ihm nie eine faire Chance gegeben habe.

Erläuterung

In seiner Rede 1962, auch bekannt als "The Last Press Conference“, machte Richard Nixon seinem Ärger über die seiner Meinung nach unfaire Berichterstattung der Presse Luft. Die Presse könne froh sein, so Nixon damals, dass sie nun nicht mehr über ihn berichten müsse, denn dies sei seine letzte Pressekonferenz. Viele glaubten damals, dass ihn sein aggressiver Ton gegenüber den Medien die politische Karriere kosten würde. 1969 wurde Nixon dann doch noch zum 37. US-Präsidenten gewählt. 1974 trat er als einziger Staatschef in den USA vor Ende seiner Amtszeit zurück. Grund dafür war die - u.a. von Journalisten der Washington Post aufgedeckte - Watergate-Affäre.