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Hintergrundinformationen

Axel Kreienbrink

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Innerhalb von wenigen Jahrzehnten ist Spanien von einem traditionellen Auswanderungsland zu einem der wichtigsten Einwanderungsländer in Europa geworden. Die Gesetzgebung musste an diese sich ständig verändernde Situation mehrfach angepasst werden.

Spanien (bpb) Lizenz: cc by-nc-nd/2.0/de

Dabei standen von Anfang an die Kontrolle der Migrationsströme und die Bekämpfung von irregulärer Migration, die ein zentrales Problem darstellt, im Mittelpunkt. Fragen der sozialen Integration der Einwanderer begannen erst spät eine Rolle zu spielen, gewinnen jedoch zunehmend an Gewicht. Während Einwanderung in der öffentlichen Debatte mittlerweile ein zentrales politisches und soziales Thema geworden ist, kommt die Diskussion darüber, was dies für Spanien und sein Selbstverständnis in der Zukunft bedeutet, erst allmählich in Gang.

InfoSpanien

Hauptstadt: Madrid
Amtsprache: Spanisch (Kastilisch), Katalanisch (regional), Baskisch (regional), Galizisch (regional)
Fläche: 504.782 km2
Bevölkerungszahl (2008): 46.063.511 (INE, Padrón municipal)
Bevölkerungsdichte: 91,3 Einwohner je km2
Bevölkerungswachstum (2004/2005): 1,9 % (2007/08), 1,1 % (2006/07), 1,4 % (2005/06), 2,1 % (2004/2005)
Erwerbsbevölkerung (1/2008): 73,1 % (INE, Encuesta de Población Activa)
Ausländische Bevölkerung (2008): 5.220.577 Personen (11,3 %) (INE, Padrón municipal) Anteil ausländischer Beschäftigter an allen Erwerbstätigen: 14,4 % (1/2008)
Arbeitslosenquote: 9,6 % (1/2008), 8,6 % (4/2007), 8,3 % (4/2006) (INE, Encuesta de Población Activa) Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung: 14,6 % (1/2008), 12,4 % (4/2007), 12,0 % (4/2006) (INE, Encuesta de Población Activa)
Religionen: 35 Mio. Katholiken (77 %), ca. 1,2 Mio. Protestanten und Freikirchler (2,7 %), ca. 1,1 Mio. Muslime (2,4 %), ca. 48 000 Juden (0,1 %) (Schätzungen, International Religious Freedom Report 2007)

Fussnoten

Weitere Inhalte

Dr. Axel Kreienbrink ist Leiter des Referats "Migrations- und Integrationsforschung: Schwerpunkt Weltweite Migration, Islam, Demographie" beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.