Schwarz-Weiß Foto: Gruppenbild der Stabes der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI auf der Gartentreppe der Villa ten Hompel Anfang der 1940er Jahre.

Facing Police and Holocaust. Ein Vierteljahrhundert nach Christopher R. Brownings "Ordinary Men"

Perspektiven der neuen Polizei-Täterforschung und der Holocaust-Vermittlung

29. - 31. Oktober 2019, Villa ten Hompel & Historisches Rathaus, Münster

Gleich drei Jubiläen waren der Anlass für die internationale Konferenz "Facing Police and Holocaust. Ein Vierteljahrhundert nach Christopher R. Brownings 'Ordinary Men' – Perspektiven der neuen Polizei-Täterforschung und der Holocaust-Vermittlung": der 75. Geburtstag des US-amerikanischen Historikers Christopher Browning, das 25-jährige Jubiläum der deutschen Veröffentlichung seines Bestsellers "Ganz normale Männer" (im englischen Original "Ordinary Men") und das 20-jährige Bestehen des Münsteraner Geschichtsortes Villa ten Hompel, dessen Einrichtung ohne Brownings Pionierstudie kaum denkbar gewesen wäre.

Drei Tage lang, vom 29. bis 31. Oktober 2019, wurden neuere Ergebnisse der internationalen Holocaust-, speziell der Polizei-Täterforschung, vorgestellt und über didaktische Vermittlungsstrategien diskutiert. Thematisiert wurden dabei sozialpsychologische Faktoren von Täterschaft, Kollaborationen nicht-deutscher Polizeien, Konzeptions- und Quellenprobleme sowie Bedeutungen und Methoden der historisch-politischen Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus und Holocaust in der (Post-)Migrationsgesellschaft.

Die einzelnen Konferenztage im Detail

Tagungsbericht

Erster Tag: Dienstag, 29. Oktober 2019

Neben Einführungsvorträgen wurden die Themenschwerpunkte des Tages – "Sichtweisen auf Täter und Opfer im NS-Vernichtungskrieg" sowie "Polizei und Täterschaft in europäischer Perspektive" – anhand von mehreren Fachvorträgen vertieft.

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Tagungsbericht

Zweiter Tag: Mittwoch, 30. Oktober 2019

An diesem Konferenztag gab es neben diversen Beiträgen zu den Themenschwerpunkten "Graubereiche der (Mit-)Täterschaft" und "Spurensuche: Multiperspektivische Quellenzugänge" am Abend einen Festakt anlässlich des 75. Geburtstags des Autors Christopher R. Browning.

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Tagungsbericht

Dritter Tag: Donnerstag, 31. Oktober 2019

Der dritte und letzte Tag der Konferenz widmete sich dem Thema "Holocaust Education und Menschenrechte" in Form von verschiedenen Vorträgen und endete mit einer abschließenden Podiumsdiskussion, an der mehrere Referent/-innen und Expert/-innen teilnahmen.

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Tagungsdokumentation (November 2019)

Lessons & Legacies

Seit nunmehr drei Jahrzehnten treffen sich alle zwei Jahre die maßgebenden Akteurinnen und Akteure der Holocaustforschung und stellen ihre Erkenntnisse vor. "Lessons and Legacies of the Holocaust" heißt diese Reihe von Fachkonferenzen, deren 15. Ausgabe 2019 erstmals in Europa stattfand – dem Schauplatz der Verbrechen. Dementsprechend programmatisch war der Titel "The Holocaust in Europe".

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Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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