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„Unter Waffen schweigen die Gesetze? Völkerrechtsverbrechen und ihre Ahndung“ | bpb.de

„Unter Waffen schweigen die Gesetze? Völkerrechtsverbrechen und ihre Ahndung“ Buchpräsentation und Podiumsgespräch

(© bpb)
Datum der Veranstaltung Dienstag, 16. Juni 2026
Uhrzeit der Veranstaltung 19:00 – 21:00 Uhr
Ort der Veranstaltung Hamburg
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Über die Veranstaltung

Völkerrecht und Völkerstrafrecht haben derzeit einen schweren Stand. Ungenierte Machtpolitik und militärische Gewalt, die heute diesem, morgen jenem Ziel zu gehorchen scheint, bestimmen das völkerrechtliche Bild und machen es unkenntlich. Im Rechtlich-Trüben verschwinden die Grenzen des Zulässigen. Jahrzehnte der Rechtsentwicklung gehören der Vergangenheit an, so der Eindruck, der große Befürchtungen auslöst. Doch das Völkerrecht ist nicht sinn- und wehrlos. Und das Völkerstrafrecht ist eine zivilisatorische Errungenschaft, die in der Welt ist. Ohne den Maßstab, den uns beide liefern, wüssten wir nicht, wann das bei uns geprägte Verständnis von Recht und Moral bedroht ist, wann wir es mit einem Völkerrechtsverstoß oder gar ein Völkerrechtsverbrechen zu tun haben.

Wie hat sich ein Unrechtsbewusstsein in Bezug auf die erfassten Verbrechen herausgebildet, und auf welche Weise können die für solche Taten Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden? Diese und andere Fragen werden im Rahmen der Buchpräsentation näher beleuchtet.

Vortrag: Dr. Gerd Hankel (Autor des SR-Bandes, Völkerrechtler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur)

Moderation: Natalie von Wistinghausen (Fachanwältin für Strafrecht, Tätigkeitsschwerpunkt u.a. Internationales Strafrecht /Völkerstrafrecht)

Die Publikation kann vor Ort käuflich erworben werden.

Hinweise zur Veranstaltung

Veranstaltungsadresse:
Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS)
Mittelweg 36
20148 Hamburg

Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Zusammenarbeit mit dem Externer Link: Hamburger Institut für Sozialforschung

Zielgruppe:
Interessierte Öffentlichkeit, Studierende, Lehrkräfte politischer Bildung sowie Medienvertreter/-innen

Pressekontakt:
Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Interner Link: Pressestelle.

Anmeldung:
Teilnahmegebühr: kostenfrei

Interner Link: Jetzt anmelden

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