Wer schützt wen? Digitale Gewalt und die Grenzen der Selbstverteidigung im EU-Recht An Exploration of the EU Regulatory Framework
Im Rahmen der Reihe „digitalisierung: feministisch und dekolonial“ spricht Asha Allen, Senior Policy Manager beim Center for Democracy & Technology Europe, über die Grenzen individueller Selbstschutzstrategien gegen digitale Gewalt.
Digitale Gewalt, von Hassrede über Doxing bis zu nicht-konsensueller Bildverbreitung, wird gesellschaftlich oft als individuelles Problem verhandelt, dem mit persönlichen Schutzmaßnahmen begegnet werden soll. Allen stellt diese Logik infrage und fragt, welche Antworten der europäische Rechtsrahmen, etwa der Digital Services Act und einschlägige EU-Richtlinien, bislang bietet. Im Zentrum steht die Frage, wo strukturelle Schutzlücken bleiben, die sich nicht durch individuelles Verhalten schließen lassen, und welche Verantwortung dadurch bei Plattformen, Gesetzgebung und Staat verbleibt.
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt und wird ins Deutsche verdolmetscht. Im Anschluss besteht Raum für Fragen und Diskussion.
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Online über Zoom
Veranstalter:
Bundeszentrale politische Bildung
Zielgruppe:
Multiplikator-/innen der politischen Bildung, Fachpublikum, interessierte Öffentlichkeit
Anmeldung:
Teilnahmegebühr: keine
Vortrag in Englisch, Verdolmetschung ins Deutsche
Der Zoom-Link wird am 07.07.26 um 16:00 Uhr verschickt.
Interner Link: Jetzt anmelden