Die NSU-Monologe Aufführung des Theaterstücks „NSU-Monologe“ mit anschließender Podiumsdiskussion
Bei der Berichterstattung über den so genannten Nationalsozialistischen Untergrund stand eins oft im Hintergrund: das Leid der Betroffenen. Die „NSU-Monologe“ sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, das die Geschichten dreier Familien erzählt, deren Angehörige vom NSU ermordet wurden. Mal behutsam, mal fordernd liefert das Stück intime Einblicke in ihren Kampf um die Anerkennung der Wahrheit. Die „NSU-Monologe“ sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.
Wir möchten Sie einladen, die Perspektiven der Betroffenen kennenzulernen und sich sowohl dem Schmerz und der Wut, als auch der Willensstärke und dem Mut der Hinterbliebenen Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat zu stellen.
2026 jährt sich die „Selbstenttarnung“ des NSU zum 15. Mal. Daher findet im Anschluss an die Aufführung ein Podiumsgespräch statt, in dem unter anderem gefragt wird, was sich seit 2011 getan hat, was Erinnerung 15 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU für die Demokratie von heute bedeutet und welche sozialen und politischen Konsequenzen daraus folgen. Podiumsgäste tbd.
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Schopenhauerstraße 2, 99423 Weimar
Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung/ bpb
Zielgruppe:
Zielgruppe der Veranstaltung sind alle Interessierten, die sich mit den Hintergründen des NSU, dem zugehörigen Prozess sowie den Betroffenenperspektiven auseinandersetzen wollen
Anmeldung:
Teilnahmegebühr: Der Eintritt ist frei.
Die Plätze sind limitiert. Um Anmeldung wird gebeten.