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NSU – erinnern, fragen, handeln: Schüler*innen im Gespräch Programm
Freitag,
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Ankommen, Begrüßung und Einführung |
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Der NSU-Komplex verstehen – Gespräch mit Angehörigen Moderation: Ali Şirin Im Mittelpunkt stehen persönliche Erinnerungen, die Perspektiven der Familien und Fragen nach Aufklärung, Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung |
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Pause |
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Vier parallele biografische Werkstätten 1. Enver Şimşek Die Werkstatt beschäftigt sich mit seiner Lebensgeschichte, der Ermordung im Jahr 2000 und den Folgen für seine Angehörigen. 2. Mehmet Kubaşık Im Zentrum stehen sein Leben, die Erfahrungen seiner Familie nach seiner Ermordung 2006 sowie ihre Forderungen nach Anerkennung und Aufklärung. 3. Halit Yozgat Die Werkstatt beschäftigt sich mit seiner Biografie, seiner Ermordung in Kassel 2006 und Fragen nach der Verantwortung staatlicher Institutionen und der Gestaltung öffentlichen Gedenkens. 4. Süleyman Taşköprü Die Werkstatt widmet sich seinem Leben, der Perspektive seiner Familie und den Folgen der lange ausbleibenden Anerkennung des rassistischen Tatmotivs. |
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Mittagspause |
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Bühne für Menschenrechte – Performance und Gespräch Eine etwa 30-minütige Performance eröffnet einen künstlerischen Zugang zum NSU-Komplex und zu den Perspektiven von Betroffenen und Angehörigen. Im anschließenden Gespräch können die Schüler*innen ihre Eindrücke und Fragen aufgreifen. Mitwirkende: Bühne für Menschenrechte e. V. |
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Übergang zu den Workshops |
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Vier parallele thematische Workshops A. Medien, Sprache und Bilder Die Schüler*innen untersuchen die mediale Berichterstattung über die NSU-Morde, rassistische Zuschreibungen und die Sichtbarkeit unterschiedlicher Perspektiven. B. Rassismus im Alltag und Zivilcourage Anhand von Beispielen und Reflexionsübungen beschäftigen sich die Schüler*innen mit Alltagsrassismus, solidarischem Handeln und Möglichkeiten, Betroffene von Diskriminierung zu unterstützen. C. Erinnerungskultur und Verantwortung Ausgehend von Gedenkorten, Reden und Forderungen der Angehörigen entwickeln die Schüler*innen eigene Ideen für eine verantwortungsvolle Erinnerungskultur. D. Demokratie verteidigen – Was kann ich tun? Der Workshop beschäftigt sich mit zivilgesellschaftlichem Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus und entwickelt konkrete Handlungsideen für Schule und Alltag. |
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Pause |
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Galeriegang, Austausch und Abschluss: „Erinnern heißt handeln“ Die Gruppen stellen zentrale Gedanken, Ergebnisse und offene Fragen vor. Gemeinsam wird reflektiert, was die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex für demokratisches Zusammenleben und das eigene Handeln bedeutet. |