70 Jahre Luxemburger Abkommen: Israel und Deutschland im Fokus

Farbfoto: Am Flughafen von Tel Aviv transportiert ein Helfer Flaggenständer aus Metall, in denen mehrere Flaggen von Israel und Deutschland stecken, mit Hilfe von Gepäckwagen. (© picture-alliance, dpa | Michael Kappeler)

Die Studienreise nimmt einen historischen Anlass als Ausgangspunkt, um sich mit den zentralen Fragestellungen im Verhältnis zwischen Deutschland und Israel zu befassen. 1952 schlossen die Jewish Claims Conference, Israel und die junge Bundesrepublik ein "Wiedergutmachungsabkommen", um materielle Entschädigung für die Enteignung von jüdischem Vermögen während der Naziherrschaft in Deutschland zu leisten. Die Zahlungen und Exporte aus Deutschland nach Israel wurden zugleich als wirtschaftliche Aufbauhilfe für den jungen jüdischen Staat verstanden. Das Luxemburger Abkommen, benannt nach dem Ort der Unterzeichnung des Vertrags, wird im historisch-politischen Kontext unterschiedlich bewertet. Gerade im Hinblick auf eine reflektierte Auseinandersetzung mit der Shoa bleibt es umstritten. Gleichzeitig stellt das Abkommen einen Teil des Fundaments für die besonderen Beziehungen dar, die beide Länder bis heute verbinden.

Wo stehen Israel und Deutschland nach 70 Jahren? Inwiefern wurden gemeinsame Räume geschaffen, um auf gesellschaftlicher Ebene Dialog und Verständigung zu erreichen? Wo manifestieren sich Konflikte, ja Entfremdung? Wie blicken unterschiedliche Generationen auf das bilaterale Verhältnis? Diesen und weiteren Fragen möchten wir im Programm der Studienreise auf den Grund gehen.

Termin

29.04.2022 bis 11.05.2022

Für

Multiplikator/-innen und Medienschaffende

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 1.100 Euro
Bewerbungen werden nur über das Online-Bewerbungsformular entgegengenommen.

Bewerbungsfrist: 13.02.2022. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt schnellstmöglich nach Ende der Bewerbungsfrist.

Ein Vorbereitungstreffen findet am 29.04.2022 in Frankfurt am Main statt.

Aus aktuellem Anlass:
Es gelten die aktuellen Corona-Einreisebedingungen der israelischen Regierung und die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

Als zwingende Voraussetzung für die Einreise nach Israel gilt ein vollständiger Impfschutz gegen Covid19 mit einem in Israel anerkannten Vakzin.

Für Informationen zur Ein- und Ausreise übernimmt die bpb keine Gewähr.

Die Teilnahmegebühr umfasst Hin- und Rückflug von Deutschland, Unterbringung in Doppelzimmern und Verpflegung auf Basis von Halbpension.
Für Details siehe: PDF-Icon Häufig gestellte Fragen zu den Israel-Studienreisen.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Martin Schiller
E-Mail: israel-studienreisen@bpb.de



Vorbereitungsdossier für Studienreisen nach Israel

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