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Eine 80 x 30 Zentimeter große gefaltete Urkunde mit der Formulierung "in civitate nostra Dresden" aus dem Jahr 1216 liegt am 21.01.2016 in einer Glasvitrine im Stadtarchiv in Dresden. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde die wertvolle Urkunde mit der Ersterwähnung der Stadt Dresden vor 800 Jahren präsentiert.

29.1.2016 | Von:
Gorch Pieken

The Benchmark: Dresden, 13. Februar 1945. Vom Umgang einer Stadt mit ihrer Geschichte

Propaganda und Legenden

"Tiefflieger" und der "Mord an einer wehrlosen Stadt" sind nur zwei einer Reihe von Schlüsselbegriffen, die mit Dresden verbunden sind, seitdem Goebbels die Zerstörung Dresdens zu einem beispiellosen Kultur- und Humanitätsverbrechen der Alliierten erklärt hatte. Dabei sind auch Überlieferungen, die belegbar falsch sind oder deren Wahrheitsgehalt nicht beweisbar ist, zum Teil der kollektiven Erinnerung geworden. Die im März 1945 polizeiintern festgehaltene Zahl von rund 20.000 Dresdner Bombenopfern etwa war durch das Hinzufügen einer Null manipuliert worden. Angeblich habe es 200.000 Tote gegeben: Auf diesen um das Zehnfache höheren Wert beriefen sich noch Jahrzehnte nach Kriegsende viele Autoren und viele Dresdner.

Und auch die "Tiefflieger" tauchen in zahlreichen Erinnerungen und literarischen Verarbeitungen auf, obgleich es für sie keinen wissenschaftlich belegbaren Nachweis gibt. Rein technisch wären die britischen Bomber nicht in der Lage gewesen, im Sturzflug mit ihren Bordwaffen auf die Geflohenen im Großen Garten zu schießen. Zudem hätte der zu diesem Zeitpunkt wütende Feuersturm ein solches Manöver verhindert. Die amerikanischen Langstreckenjäger des Typs P-51 Mustang, die am 14. Februar den Tagangriff der United States Army Air Forces auf Dresden eskortierten, waren in Kämpfe mit deutschen Jagdflugzeugen verwickelt. Bei einem gegnerischen Angriff auf die eigenen Bomber war es den Jägern verboten, den Verband zu verlassen und etwa Bodenziele zu bekämpfen. Gegen einen erneuten Anflug der Jäger nach der Bombardierung sprechen der knappe Benzinvorrat in den Flugzeugtanks und die rasche Entwarnung vom Mittag des 14. Februar im Luftraum um Dresden.

Einige Dresden-Legenden streute das NS-Propagandaministerium gezielt. Die Legende aber, die Royal Air Force habe Phosphorbomben abgeworfen, war keinesfalls im Sinne der Propaganda. Phosphor wurde von den Alliierten nicht als Brand-, sondern lediglich als Zündmittel eingesetzt. Es war für die deutsche Regierung wichtig, zu versuchen, die Gerüchte von reinen Phosphorbomben zu zerstreuen. Denn Phosphor entzündet sich in Kontakt mit Sauerstoff immer wieder selbst, Löschversuche sind dann vergeblich. Das Gerücht von Phosphorbomben konnte die Bevölkerung dazu verleiten, das Löschen von vornherein zu unterlassen.

Eine von der Stadt Dresden 2004 berufene Historikerkommission konnte keine Beweise für die Verwendung von Phosphorbomben oder den Einsatz von Tieffliegern finden.[13] Und bei der Frage nach der Zahl der Opfer, die seit ihrer Fälschung durch NS-Stellen in verschiedenen Abänderungen durch die Literatur und die Stadt geisterte, kam die Kommission zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Dresdner Polizei im März 1945.

1993 waren im Stadtarchiv Akten des Bestattungsamtes entdeckt worden, denen zufolge zwischen dem 18. Februar und dem 17. April 1945 rund 19.000 Tote beigesetzt worden waren. Anhand von Sterbebüchern und Todesmeldungen aus Dresden und Schlesien konnte statistisch nachgewiesen werden, dass die Zahl der Flüchtlinge in der Stadt wesentlich geringer gewesen sein muss, als zuweilen behauptet wird. Die Annahme, Zehntausende Menschen seien aufgrund von Temperaturen von bis zu 2000°C rückstandslos verbrannt, konnte durch die Auswertung archäologischer Befunde und durch Brandgutachten widerlegt werden. Der im Jahr 2010 vorgelegte Abschlussbericht der Historikerkommission kommt zu dem Ergebnis, dass bei der Bombardierung Dresdens bis zu 25.000 Menschen ums Leben kamen.

The Benchmark

Ungeachtet oder gerade wegen des Berichts ist die Diskussion um die Höhe der Opferzahlen in Dresden nicht abgeflaut. Es gibt Dresdner, die im Kommissionsbericht einen Angriff auf ihre Identität sehen. Denn wie keine andere deutsche Stadt beruht Dresdens Selbstverständnis auf den Erfahrungen und Folgen des Bombenkrieges. Dresden reklamiert für sich, gleichsam als Synonym für Zerstörung und schuldlos erlittenes Leid zu gelten. Für diese Wahrnehmung haben die Opferzahlen eine zentrale Bedeutung, ihre Höhe hat Einfluss auf den Status von Dresden als Benchmark für kriegszerstörte Städte nicht nur des 20., sondern auch des 21. Jahrhunderts. Denn auch in späteren bewaffneten Auseinandersetzungen wurden und werden verheerte Städte überall auf der Welt mit "Dresden 45" verglichen oder gleichgesetzt.[14]

Dieses seit Jahrzehnten gebräuchliche Bild von der "Opferstadt", das auch die DDR propagandistisch einsetzte, nutzen heutige Neonazis in ganz Deutschland für ihre politischen Argumentationen und Demonstrationen. Seit 1998 versuchen Rechtsextreme, ihre Slogans zu verbreiten, indem sie sich bei Gedenkveranstaltungen unter die Dresdner mischen. Im Jahr 2000 organisierte die Junge Landsmannschaft Ost erstmals einen nächtlichen "Trauermarsch" unter dem Motto "Ehre den Toten des Bombenterrors", dem sich 500 Personen anschlossen. Seit 2005 werden die "Trauermärsche" von der rechtsextremen NPD organisiert. Im selben Jahr verzeichnete die Demonstration mit 6.500 Marschierern die höchste Teilnehmerzahl. Wenige Wochen zuvor hatte die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag die Zerstörung Dresdens als "Bombenholocaust" bezeichnet und damit den Angriff auf die Stadt mit dem Völkermord an sechs Millionen Europäern jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft gleichgesetzt. In den Folgejahren wuchs der Widerstand gegen die Neonazis stetig an.

Seit Oktober 2009 ist das Bündnis "Nazifrei – Dresden stellt sich quer" der Hauptorganisator von Demonstrationen gegen die "Trauermärsche" der NPD. Seit 2010 folgen jährlich etwa 10.000 Menschen dem Aufruf eines breiten Bündnisses aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Stadtverwaltung und weiteren zivilgesellschaftlichen Gruppen und schirmen am Abend des 13. Februar mit einer Menschenkette die innere Altstadt ab, um Dresden, so die damalige Oberbürgermeisterin Helma Orosz, "zu einer Festung gegen Intoleranz und Dummheit" zu machen. Proteste und Sitzblockaden auf dem Weg der Rechtsextremen führten mehrmals dazu, dass diese nicht oder nur sehr eingeschränkt marschieren konnten. Es haben sich zudem zahlreiche Bürgerinitiativen und Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit der Geschichte ihrer Stadt auseinandersetzen und die Diskussion mit der breiten Öffentlichkeit suchen. Als Reaktion auf die NPD-Demonstrationen hat sich in Dresden somit eine kritische Erinnerungs- und Forschungskultur entwickelt, so vielfältig und kreativ wie in keiner anderen deutschen Stadt. Auch das ist Dresden.[15]

Gerhard Richter, "Bridge 14 FEB 45" (2002)Gerhard Richter, "Bridge 14 FEB 45" (2002) (© Atelier Richter, Köln)

Täterspuren

Seit 2011 erinnert der "Mahngang Täterspuren" an die Geschichte der Stadt im Nationalsozialismus, an die Bücherverbrennung von 1933, den Novemberpogrom und die brennenden Synagogen von 1938, an Berufsverbote und "Arisierungen", an die bedeutende Rüstungsindustrie Dresdens, an die Überfälle der Wehrmacht auf die europäischen Nachbarstaaten und die Hinrichtung von rund 1300 politischen Häftlingen in Dresden sowie den Staatsterror gegen Tausende ideologisch verfolgter Dresdnerinnen und Dresdner. Denn Dresden war im Februar 1945 längst nicht mehr – wie die NS-Propaganda vorgab – die weltberühmte Kunstmetropole der Vorkriegszeit und Hort europäischer Kultur, die ihre "Unschuld" bewahrt hätte.

Im übertragenen Sinne war die "Kulturstadt Dresden" bereits seit 1933 zerstört, waren ihre Gebäude von innen her ausgehöhlt worden, sodass man nur noch die Fassade aufrechterhielt. Denn die Schauspieler, Sänger, Tänzer, Musiker, Regisseure und Bühnentechniker, Schriftsteller, Journalisten, Verleger, Universitätsdozenten, bildenden Künstler, Kuratoren, Galeristen und Impresarios, die aus "rassischen", politischen oder geschlechtsspezifischen Gründen erst ausgegrenzt und dann verfolgt wurden, hatten einen entscheidenden Anteil am guten Ruf und Ruhm der Stadt als bedeutende Kulturmetropole Europas gehabt. Sie hatten ihren Beitrag in den Avantgarde-Labors der Stadt geleistet und die berühmten Repräsentationsbauten Dresdens mit Leben gefüllt. Der Verlust an Kreativität, schöpferischen Impulsen und Anziehungskraft, die den Bauwerken erst ihren Sinn gaben, ist noch heute spürbar.

Die Shoah war in der Stadt Dresden in Gestalt der geschundenen und vom Tode gezeichneten jüdischen Zwangsarbeiter sichtbar. Und mit der Erfahrung und den Techniken der Vernichtungslager wurden auf dem Dresdner Altmarkt die Toten der alliierten Bomberangriffe verbrannt.[16] Viele Zwangsarbeiter mussten bei der Bergung der Leichen helfen oder Schutt beseitigen, bevor sie in sogenannten Todesmärschen aus der Stadt geführt wurden.[17] Diese hatten kein eindeutiges Ziel; einerseits sollten Beweise und Zeugen beseitigt werden, andererseits waren die Menschen eine Art Faustpfand gegenüber den westlichen Alliierten, mit denen der Reichsführer SS Heinrich Himmler Verhandlungen anstrebte. Ungeachtet dessen wurden Tausende in den Marschkolonnen ermordet, auch von Angehörigen des Volkssturms und der Zivilbevölkerung. Sie töteten Menschen, die geschwächt zurückblieben oder geflüchtet und gestellt worden waren. Regelrechte Treibjagden auf geflohene Lagerhäftlinge und Zwangsarbeiter fanden statt, um mit aller Brutalität und Erbarmungslosigkeit zu verhindern, dass diese Menschen das nahe Kriegsende erleben und damit scheinbar über ihre Peiniger obsiegen konnten. An diesen "Torschlussmorden"[18] beteiligten sich nicht nur Polizisten, Bürgermeister, Kreisbauernführer und andere Einwohner von kleinen und großen Ortschaften, sondern selbst Jugendliche und Kinder.[19]

Als der ausgebombte Polizeibeamte Franz Harry Schnaubelt am 16. oder 17. Februar 1945 vom Dresdner Stadtrand kommend zu seinem zerstörten Haus in die Innenstadt ging, bemerkte er in seiner Straße zwei Männer und eine Frau, die aus einem Keller stiegen. Sie trugen Koffer mit Adressaufklebern des Nachbarhauses und waren Ausländer. Obgleich die Frau den Polizeibeamten flehentlich bat, sie laufen zu lassen, fesselte er die beiden Männer. Der Frau gab er zu verstehen, dass sie gehen könne, doch sie blieb bei ihren Freunden. Zwischenzeitlich hatte sich eine aufgebrachte Menschenmenge um die kleine Gruppe versammelt, vor allem Frauen bewarfen die drei Fremden mit Steinen. Von einem zufällig vorbeikommenden Feldwebel erhielt Schnaubelt sechs Patronen für seine ungeladene Dienstwaffe. Daraufhin schoss er auf seine am Boden sitzenden Gefangenen. Da sie noch atmeten, wurden sie von den Umstehenden gesteinigt.[20]

Bridge 14 FEB 45

Einigen wenigen Dresdnern und Zwangsarbeitern jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens rettete die Zerstörung Dresdens – als unbeabsichtigter Kollateralnutzen der alliierten Bombardements – das Leben. Im Chaos des Durcheinanders konnten sie fliehen und sich bis zum Kriegsende verstecken. Die Bomber am Himmel hatten sie als Freunde begrüßt – so sehnte sich der 17-jährige Roman Halter danach, "in einem dieser Flugzeuge zu sein und in die Freiheit zu fliegen".[21]

Die britischen Bomber-Besatzungen des Dresden-Angriffs mussten nur vier Stunden nach ihrer Rückkehr auf ihre englischen Heimatbasen am Abend des 14. Februar 1945 zum nächsten Angriff aufsteigen: Bestimmungsort Chemnitz.

Der in Dresden geborene Künstler Gerhard Richter schuf im Jahr 2002 eine irritierende Fotoarbeit mit dem Titel "Bridge 14 FEB 45": Es zeigt ein Überflugbild einer Stadt, die von unzählbar vielen Bombenkratern zerfurcht ist. Doch es handelt sich um Köln, nicht um Dresden. An diesem einschneidenden Datum der Dresdner Geschichte wurde nicht nur die Stadt an der Elbe angegriffen. Während Dresden im gesamten Zweiten Weltkrieg acht Luftangriffe zählte, waren es in Köln 262. Dabei wurden 25.000 Kölnerinnen und Kölner getötet. 2000 Stunden lang befand sich die Stadt im Alarmzustand. Am Ende des Krieges waren 90 Prozent der historischen Innenstadt zerbombt, statt zuvor 770.000 Einwohner hatte Köln 1945 nur noch 20.000. Während die Domstadt bis in den Grund zerstört und nahezu unbewohnbar wurde, lebten in Dresden im April 1945, also rund zwei Monate nach den Bombardierungen, noch rund 368.000 Menschen. Ende 1944 waren es rund 566.000 Einwohner gewesen.[22] Laut Tagesbefehl Nr. 47 wurden 13.341 Dresdner Wohngebäude völlig zerstört beziehungsweise schwer beschädigt, was einem Anteil von 36 Prozent entspricht. Doch im kollektiven Gedächtnis der Deutschen ist Köln nach wie vor die Stadt der großen mittelalterlichen Kirchen, während Dresden als Symbol für das Zerstörungspotenzial des Zweiten Weltkrieges gilt.

Fußnoten

13.
Vgl. Landeshauptstadt Dresden, Abschlussbericht der Historikerkommission zu den Luftangriffen auf Dresden zwischen dem 13. und 15. Februar 1945, Dresden 2010, http://www.dresden.de/historikerkommission« (14.12.2015).
14.
Vgl. Heidrun Hannusch, Like Dresden, in: Schlachthof 5 (Anm. 11), S. 105–113.
15.
Dennoch weist das Meinungsbild innerhalb der Stadtbevölkerung eine geringere Aufgeschlossenheit gegenüber aktuellen Forschungsergebnissen aus als etwa in Hamburg: "Die Unterschiede zwischen den beiden Städten sind frappierend, obwohl beide von einem Feuersturm zerfressen wurden und sich die Zahl der Opfer gemessen an der Bevölkerung in ähnlichen Dimensionen bewegt. In Dresden wurden und werden, ganz in der Tradition der NS- und der anschließenden SED-Propaganda, die Westalliierten für ‚die sinnlosen Terrorangriffe‘ verantwortlich gemacht (…), während im Falle Hamburgs das ‚strategische Gewicht der Stadt kaum infrage gestellt‘ wurde. In Dresden spielt zugleich die Erinnerung an das Bombardement eine viel größere Rolle als im mindestens genauso hart getroffenen Hamburg." Sven Felix Kellerhoff, Wie der Feuersturm über Generationen weiterwirkt, in: Die Welt vom 22.7.2013, http://www.welt.de/article118214398« (14.12.2015).
16.
Vgl. Frederick Taylor, Dresden, Dienstag, 13. Februar 1945, München 2004, S. 385; Olaf Groehler, Bombenkrieg gegen Deutschland, Berlin 1990, S. 412; Ino Arndt/Wolfgang Scheffler, Organisierter Massenmord an Juden in nationalsozialistischen Vernichtungslagern, in: Karl Dietrich Bracher/Manfred Funke/Hans Adolf Jacobson (Hrsg.), Nationalsozialistische Diktatur 1933–1945, Düsseldorf 1983, S. 539–571, hier: S. 562f.
17.
Vgl. Todesmarsch von Ruth Alton und von Josef Salomonovic, in: Gorch Pieken/Matthias Rogg (Hrsg.), Schuhe von Toten. Dresden und die Shoa, Ausstellungskatalog des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, Dresden 2014, S. 232–235, S. 226–231.
18.
Gerhard Paul, Staatlicher Terror und gesellschaftliche Verrohung. Die Gestapo in Schleswig-Holstein, Hamburg 1996, S. 126.
19.
Selbst 8- und 9-jährige Kinder und 14-jährige Jugendliche waren an Morden beteiligt, wie beispielsweise am 17. Februar 1945 in Herzogswalde (heute Ortsteil von Wilsdruff) in der Sächsischen Schweiz. Vgl. Sven Keller, Volksgemeinschaft am Ende. Gesellschaft und Gewalt 1944/45, München 2013, S. 161f.
20.
Ebd., S. 290.
21.
Romans Reise durch die Nacht, Bericht eines Überlebenden, in: Schlachthof 5 (Anm. 11), S. 315.
22.
Die Zahlen beziehen sich nur auf die Stadtbevölkerung, geben also keine Auskunft über Flüchtlinge, Gefangene, Zwangsarbeiter, Reisende u.a.m.
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