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26.5.2002 | Von:
Thomas Lindenberger

Herrschaft und Eigen-Sinn in der Diktatur

Das Alltagsleben der DDR und sein Platz in der Erinnerungskultur des vereinten Deutschlands

III. Die DDR als Volkserlebnis

Ein typischer Repräsentant der "Profis" unter diesen Basisfunktionären der SED-Diktatur war der Abschnittsbevollmächtigte der Deutschen Volkspolizei - der ABV -, jener für alle großen und kleinen Belange seines ein, zwei Häuserblocks oder drei, vier Dörfer umfassenden "Abschnitts" zuständige Polizeiangehörige im unteren Offiziersrang, dem der Schauspieler Detlef Buck unlängst in der Filmkomödie "Sonnenallee" ein kleines Denkmal gesetzt hat [11] . Hören wir uns an, wie Herr Rogge, ein von mir nach seinen Berufs- und Lebenserfahrungen befragter ehemaliger "Land-ABV" seinen Arbeitsalltag seit den späten fünfziger Jahren schilderte [12] :

Am Anfang, als er von der Bezirkshauptstadt ins Dorf bei Potsdam versetzt wurde, noch vor der Kollektivierung, hätten ihn die Bauern "nicht angeguckt". Er war isoliert, es gab "Schwierigkeiten" - aber nicht nur wegen des Misstrauens gegenüber einem Vertreter der das bäuerliche Eigentum bedrohenden Staatsmacht, sondern auch aus ganz handfesten Gründen. Das Wachtmeister-Gehalt betrug gerade mal 280 Mark. Doch als hinterpommerscher Bauernsohn wusste er sich zu helfen:

". . . und hab hier dann gearbeitet, hab in der Ernte geholfen, auch meine Frau, die haben es SEHR anerkannt hier. Ja? Die hat jeschindert wie ein Ochse bei den Bauern manches mal, es war ja nicht so viel Geld, was wir jekricht haben, ich sag Ihnen das. Ich habe vier Kinder jehabt, alles kleine Kinder, die wollten essen. Die haben so manches Mal Pellkartoffeln essen müssen, ich muss das mal so sagen. Es war nich alles Gold, was glänzte. Ich habe jekämpft, auch meine Kinder, dass die satt wurden, ne."

Der soziale Platz im Dorf konnte nicht allein durch die von oben verliehene Machtfülle erstritten, er musste allein schon aus materiellen Gründen in der örtlichen Landwirtschaft erarbeitet werden. Das brachte aber zugleich Ärger mit den Vorgesetzten ein. Wie viele andere Land-ABV betrieb auch Herr Rogge Viehhaltung zur Aufbesserung des Speiseplans und Einkommens: Schweine, Ziegen, Hammel, Hühner, Enten.

"Es sollte nich SEIN. Uns wurde es verboten, extra noch aus eigener Wirtschaft irgendwie was zu ziehen. Von meiner Dienststelle war's aus verboten, aber ich hab' es trotzdem jemacht. [. . .] Mir hat ja keiner was jegeben, ich musste sehen, wie ich erstmal durchkam, mit meine vier Kinder."

Wer zeigen konnte, dass er "richtig" arbeiten kann, also mit den Händen und hart, wie es auf dem Lande erforderlich war, hatte auch als von außen Kommender eine Chance, sich im Dorf einen gewissen Respekt zu verschaffen. Im Fall unseres ABV blieb dieses Verhältnis immer ambivalent: "Na, Rogge", habe ein Bauer mal zu ihm gesagt, "du hast in einer Hand die Friedenspalme und in einer Hand den Gummiknüppel". Aber ich hab es ihm ja nich für übel jenommen, ,gut', sag ich, ,wenn du das behauptest, dann wird es wohl wahr sein'. Hab ich ihm das so jesacht. Wir ham uns aber nachher trotzdem gut verstanden. Nich, die ganze Entwicklung. Und dann bin ich nachher in die Volksvertretung dieser Gemeinde jekommen." Dort, in der Volksvertretung leistete er jahrzehntelang allerhand nützliche Dinge für die öffentliche Sicherheit des Dorfes, ob es nun um den Brandschutz, die Vorbeugung von Kleindiebstählen oder die Verkehrssicherheit der Landfahrzeuge und der Dorfstraße ging, und erwarb sich damit auch die bis heute noch anhaltende Anerkennung seiner "Kundschaft". Die Fähigkeit dazu - die bei weitem nicht allen Land-ABV gegeben war - beruhte auf seiner intimen Kenntnis der Landwirtschaft und ihrer Probleme. Zu deren gerade unter DDR-Verhältnissen oftmals schwierigen Überwindung beizutragen stellte für ihn im Rückblick die besondere Herausforderung seines Berufes dar:

"Ich konnt' kommen, wo ich wollte, fragen Sie die Leute, ich konnt' gehen und kommen, ich hab mich mit jedem unterhalten, ich musst' des nachts raus, is egal, was das war, ob Entbindungen war, ob se sich geschlagen ham, musst' ich och öfter raus, ob irgendwas war, die LPG hat angerufen, ich musste dann manchesmal, da standen die Kühe in solch hohen Dreck, ja? Dann waren se besoffen, dann ham se die Kühe nich jemolken, da ham se nich ausjemistet, wer musste hin, ich musste wieder hin, ich muss zum Vorsitzenden gehn, ich sach, ,Du pass ma uff, die Kühe sind ge- nich, die stehen in hohen Dreck, die müssen ausjemistet werden', ja, ich war für alles zuständig, das war egal, was das war. Es hat uns das keiner abjenommen, wenn du das nich jemacht hast, dann warst du das schwarze Schaf, dann musste antanzen, ,Warum hast du das nich jemacht? Das is deine Aufgabe, was ham wer dir da hinjesetzt'. Nich?, also ich musst ALLES machen. Ja? Mähdrescher nich kam, warum nich, wenn irgendwas war, die Ernte, das musste einjebracht werden, musst ich mir drum kümmern, wie is egal, mit dem Vorsitzenden absprechen, wann, und dann, ich wollt das immer wissen und so weiter, die wollten ja och denn, die Parteien und wie se alle waren, wollten immer Meldung, Meldung, Meldung, jeder Ernteeinsatz war immer eine Abgabe von Meldungen, ja? Das wollten die alles wissen, was passiert und was wird. Ja? Wann die Ernte beendet is, wann se anfängt und so weiter und so fort, ja? Das war alles so meine Aufgabe, ja? Nich."

Diese auf die ökonomische Funktion des Dorfes ausgerichtete Berufsauffassung kam sowohl den Kontrollbedürfnissen der übergeordneten Instanzen in Partei- und Staatsapparat wie dem Eigeninteresse der LPG an Planerfüllung und deren Gratifikation entgegen. Das eine ist dabei vom anderen im Nachhinein kaum zu trennen. Darüber hinaus hielt aber gerade die engagierte Ausfüllung einer solchen in einem übersichtlichen, genau umgrenzten Bereich persönlicher stabiler Beziehungen angesiedelten Kontroll- und Herrschaftsfunktion zusätzliche Möglichkeiten der Sinnstiftung bereit. Als ich ihn nach einem besonderen "Erfolgserlebnis" in seiner langen Berufslaufbahn fragen wollte, lässt mich Herr Rogge gar nicht zu Ende formulieren, sondern fällt mir - "Erfolgserlebnis" genial missverstehend - ins Wort:

"Mein Volkserlebnis is das gewesen, mit der Bevölkerung zusammenjearbeitet hab. Die war aufjeschlossen, wir haben Vergnüjen jemacht hier in Niedt, wir haben Fasching jemacht, jedes, Jahr, ja? Die alte Frau iss mit 'n Hering hinten rumjelaufen und und am Fasching . . . also das war, mein - Volkserlebnis is die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Ich konnte kommen, wo ich wollte, ich bin in Häuser gegangen, Familien, ich konnte hinkommen, die ham sich jeprüjelt, nachher ham, sind se wieder zusammen jewesen, also das, das war mein Volkserlebnis. Die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Ja? Nich bloß die Diebstähle, das war das Wenigste. Nein, die Zusammen- ich war auf der Straße, ich hab mich unterhalten, kam dahin, jing mal auf de LPG oder ich jing in de Kneipe, da haste immer was Neues jehört." [13]

Auch wenn man berücksichtigt, dass der hier vorgestellte ehemalige ABV ein besonders erfolgreicher Vertreter seines Berufsstandes war - auch auf diesem Gebiet gab es Könner und Versager -, so scheint mir die Assoziation "Volkserlebnis" dennoch ein treffendes Sinnbild für das zu sein, woran sich zahlreiche ehemalige DDR-Bürger auch noch heute gerne erinnern. Die sozialen und beruflichen Beziehungen konzentrierten sich im persönlichen Lebensbereich und waren egalitär ausgerichtet. Zumindest unten, an der Basis der Gesellschaft, war es möglich, über Funktionen und Hierarchien, aber auch Generationen und Herkunftsgrenzen hinweg miteinander zu verkehren [14] und im kleinen Maßstab eigene Interessen und Bedürfnisse zu artikulieren - solange man tunlichst Konflikte mit den nächsthöheren Machtinstanzen vermied. Dass von dort, von oben her, immer wieder empfindliche Störungen und Eingriffe ausgingen, die diese sozialen Arrangements an der Basis bedrohten, gehörte zu dem, womit jeder DDR-Bürger Tag für Tag zu rechnen hatte. Ganz gleich, ob es die Auswirkungen der Planwirtschaft und ihrer nicht abreißen wollenden Kette von Versorgungsschwierigkeiten und Qualitätsmängeln waren oder die kampagnenartig verfügten Loyalitätsbekundungen, die dem Staatsvolk regelmäßig abgenötigt wurden, oder natürlich auch der repressive Durchgriff beim leisesten Verdacht der bewusst politischen Dissidenz, vor allem wenn diese in Gestalt der "Plattformbildung" auftrat - in dieses lebensweltlich erfahrbare Netz überschaubarer Sozialbeziehungen waren von vornherein der diktatorischen Herrschaft geschuldete Spannungslinien eingebaut [15] .

Damit sei zugleich hervorgehoben, dass diese hier anhand der Lebenserzählung eines Volkspolizisten umrissene Perspektive natürlich nur eine von mehreren möglichen Erfahrungen überliefert. Jede dieser lokalen "Gesellschaften" hatte auch ihre Außenseiter und Verlierertypen: Ob sie nun aus politischen und weltanschaulichen Gründen ihre Randständigkeit bewusst in Kauf nahmen oder sich der gesetzlichen Arbeitspflicht entziehend als "Asoziale" dem repressiven Umerziehungsdruck des Staats ausgeliefert waren - ihre Geschichten würden sich bestimmt anders anhören. Ich habe der Geschichte des ABV Rogge hier aus zwei Gründen so viel Raum gegeben: Zum einen zeigt sie sehr plastisch, dass diese kleinen Herrschaftsträger selbst einen permanenten Rollenwechsel zwischen oben und unten zu vollziehen hatten. Nicht zuletzt wegen seiner häufigen Disziplinarschwierigkeiten mit Vorgesetzten (wegen "Kumpelhaftigkeit" im Umgang mit den "Bürgern", aber auch wegen aufrechterhaltener Beziehungen zur Westverwandschaft) blieb Herr Rogge bis zur Verrentung im Januar 1989 ABV und stieg trotz seiner fachlichen Eignung nicht in der Volkspolizei auf. Genau diese konfliktträchtige und nervenaufreibende Art der Einbindung in die Verästelungen der SED-Herrschaft betraf aber viele DDR-Bürger. Der DDR-Alltag war übersät mit Funktionen und Pöstchen der "gesellschaftlichen Aktivität", denen sich generell zu verweigern Nachteile nach sich zog. Sie verwandelten die von der SED Kontrollierten immer auch in Kontrolleure im SED-Auftrag. Zugleich boten die beschriebenen kleinen Gesellschafts"inseln" Möglichkeiten des eigen-sinnigen Gestaltens sozialer Beziehungen - es gab trotz allem viel Gelegenheit zu "Volkserlebnissen" in der DDR, und es sind nicht zuletzt diese "Volkserlebnisse", die heute nostalgisch erinnert werden. Sie hatten eine für die SED-Diktatur lebensverlängernde Funktion, denn sie banden soziale Energie an begrenzte Räume und standen einer auf übergreifende Dissidenz ausgerichteten Politisierung entgegen. Die Tatsache, dass dort, wo politische Dissidenz sich dennoch dauerhaft ausbilden konnte, die evangelische Kirche als einziger eigenständiger, nicht von der SED beherrschter Sozialraum fast immer mit im Spiel war, bekräftigt diese Annahme ex negativo.

Die in diesem alltäglichen Nahkampf mit dem Regime gemachten Erfahrungen der DDR-Bürger lassen sich ausschließlich mit dem Begriff "Diktatur" nicht hinreichend beschreiben, so unverzichtbar diese Kategorie für das Verständnis der DDR als politisches System ist. Nicht weniger irreführend wäre es aber, sich den sozialen Alltag als vom diktatorischen Charakter des Regimes völlig losgelösten Zusammenhang, gewissermaßen als seine nichtdiktatorische Gegenwelt vorzustellen. Im Gegenteil: Je länger die internationale Mächtekonstellation den SED-Staat am Leben erhielt, desto mehr war er im Innern auf so etwas wie "Normalität" und Berechenbarkeit der Lebensverhältnisse angewiesen. Der gewaltsam-aktivistische Herrschaftsstil, mit dem die SED in den späten vierziger und fünfziger Jahren einschneidende Transformationen durchsetzte, aber auch der etwas "systematischere", darum nicht weniger utopische Reformeifer, der in den sechziger Jahren das wirtschaftliche "Einholen" der Bundesrepublik herbeizwingen sollte - diese Art zu regieren wich spätestens mit dem Machtwechsel von Walter Ulbricht zu Erich Honecker jenem realsozialistischen Stillhalteabkommen, das den DDR-Bürgern die hier beschriebenen begrenzten Räume und Chancen der Einflussnahme auf eigene Angelegenheiten ließ, solange sie das politische Machtmonopol der SED nicht grundsätzlich in Frage stellten. Will man verstehen, wie diese Diktatur als ein Ensemble gesellschaftlicher Verhältnisse (Marx) funktionierte, so muss man den Blick auf diese unterste Ebene der Machthierarchie richten, denn dort - und nicht in den Fluren und Korridoren der "hauptamtlichen" Machtverwaltung - handelten die Partei und "ihre Menschen" Tag für Tag Ansprüche und Interessen aus, tauschten sie Gratifikationen gegen Loyalität, erneuerten sie jene zahlreichen kleinen Arrangements, die Berechenbarkeit und Überschaubarkeit des Status quo versprachen.

Unter diesen Bedingungen den staatssozialistischen Alltag eigen-sinnig gemeistert zu haben wird für viele Ostdeutsche eine Gewissheit bleiben, die sie um so beharrlicher verklären, je ausschließlicher die "herrschende" Meinung "die" DDR auf den Tatbestand der "Diktatur" reduziert. Das ändert nichts daran, dass die in diesen Erfahrungen aufgehobenen Handlungsweisen und Einstellungen im Rückblick kritisch zu bewerten sind. Welche Rolle "Gleichgültigkeit", "Opportunismus", "Verrat" auf der einen, "Solidarität", "Widerstand", "Opposition" auf der anderen Seite spielten - das muss weiterhin kontrovers diskutiert werden. Es geht mir hier keineswegs darum, Zonen einer moralisch unangreifbaren DDR-Identität zu propagieren. Die Schattenseiten dieser auf "Gesellschaftsinseln" fokussierten Lebensweise, zum Beispiel die Abwehr von Fremden und Nonkonformen, wirken noch heute in Ostdeutschland nach und dürfen auf gar keinen Fall bagatellisiert werden [16] . Dennoch sollten wir diese Erfahrungen in all ihrer Heterogenität und Vielschichtigkeit respektieren und sie nicht umstandslos mit der DDR als politischer Zwangsveranstaltung in eins setzen. Das ist notwendig, um über ihre Bewertung fair und mit offenem Ausgang zu streiten. Es erfordert zugleich die Bereitschaft zur (selbst)-kritischen Distanz, die sich weder mit der Verklärung des DDR-Alltags noch mit seiner voreiligen Entwertung verträgt. Erst dann werden die eigen-sinnigen Erfahrungen der Ostdeutschen mit "ihrer" Diktatur als legitimer Erinnerungsort Bestandteil der politischen Kultur des vereinten Deutschland.

Fußnoten

11.
Sonnenallee, D 1999, Produktion: Boje Buck, Regie: Leander Haußmann, Buch: Thomas Brussig, Leander Haußmann, Verleih: Delphi. Vgl. Thomas Lindenberger, "Sonnenallee" - ein Farbfilm über die Diktatur der Grenze(n), in: WerkstattGeschichte, 9 (2000) 26, S. 97-106.
12.
Namen und Ortsangaben sind anonymisiert worden.
13.
Zit. nach Thomas Lindenberger, Der ABV als Landwirt. Zur Mitwirkung der Deutschen Volkspolizei bei der Kollektivierung der Landwirtschaft, in: ders. (Hrsg.) (Anm. 2), S. 167-203, hier S. 193-198.
14.
Vgl. dazu v. a. Wolfgang Engler, Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land, Berlin 1999, der in Anlehnung an Norbert Elias vorschlägt, aufgrund dieser egalitären Ausrichtung von Sozialbeziehungen die DDR als eine "arbeiterliche" (im Gegensatz zur "bürgerlichen") Gesellschaft zu bezeichnen. Aber auch hier stellt sich, ähnlich wie bei anderen summarischen Attributen, die Frage nach dem Verhältnis von Design ("Arbeiterlichkeit" als sozial- und kulturpolitisch gewünschte Norm) und der widersprüchlichen und vielgestaltigen Praxis.
15.
Vgl. Detlef Pollack, Die konstitutive Widersprüchlichkeit der DDR. Oder: War die DDR-Gesellschaft homogen?, in: Geschichte und Gesellschaft, 24 (1998) 1, S. 110-131.
16.
Vgl. die am Zentrum für Zeithistorische Forschung erarbeitete Studie S. Jan Behrends/Dennis Kuck/Patrice G. Poutrus, Historische Ursachen der Fremdenfeindlichkeit in den Neuen Bundesländern, Thesenpapier für das Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit des Landes Brandenburg, Potsdam 2000, http://www.zzf-pdm.de/papers/thesp.html; siehe auch den Beitrag der Autoren in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 39/2000, S. 15-21.