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26.5.2002 | Von:
Oliver Wolleh

Zivile Konfliktbearbeitung in ethnopolitischen Konflikten

IV. Konfliktphasen und Formen ihrer Bearbeitung

Die Formen und Methoden ziviler Konfliktbearbeitung werden von vielen Praktikern und Autoren in Beziehung zu den Phasen des Konfliktes gestellt. Norbert Ropers differenziert zwischen vier Phasen: 1. Konfliktlatenz, 2. konfrontative Konfliktaustragung, 3. gewaltsame Konfliktaustragung und 4. der Nachkriegskonfliktbearbeitung [9] .

1. Phase der Konfliktlatenz



Die Phase der Konfliktlatenz beinhaltet Versuche, alle Parteien durch Beobachtung der Menschenrechte oder durch die Propagierung von Minderheitenschutzregelungen zu stärken. Dies kann auch Schutzmaßnahmen für die in einem sich formierenden Konflikt unterlegene Partei bedeuten bzw. deren "Ermächtigung". Interventionen ziviler Konfliktbearbeitung zielen jedoch auch immer darauf, die dominierende Seite mit einzubeziehen. Letztlich gilt es, bei allen beteiligten Parteien die Kapazitäten für eine konstruktive Konfliktbearbeitung - sei es durch die Propagierung von gewaltfreien Strategien, das Training von Verhandlungstechniken oder die Förderung einer demokratischen Medienkultur - zu erhöhen [10] .

2. Phase konfrontativer Konfliktaustragung



Die Phase konfrontativer Konfliktaustragung ist stark von gesprächs- und verhandlungsorientierten Interventionen geprägt. Das heißt, die intervenierenden Drittparteien bemühen sich, Verhandlungen und Treffen zwischen den Parteien zu initiieren, und sorgen durch die geeigneten Verhandlungsbedingungen (Gute Dienste) oder in der Rolle des Mediators oder Förderers für einen konstruktiven Dialog. Eine Reihe von NRO haben sich in den letzten Jahren darauf spezialisiert, im weitesten Sinne die Kommunikation zwischen den Konfliktparteien sicherzustellen und diese möglichst konstruktiv zu gestalten. Derartige Ansätze stehen in der Tradition der "Alternativen Streitbeilegung", welche in den sechziger Jahren ihren Ausgang in den USA nahm und die in ihrem Kern auf selbstbestimmte Formen der innergesellschaftlichen Streitbeilegung zielt.

Ein Merkmal dieser Formen ziviler Konfliktbearbeitung ist die Differenzierung zwischen Positionen und den dahinter stehenden Interessen [11] . Betrachtet man nur die Positionen von Konfliktparteien, so erscheinen diese oftmals sehr konträr, wenn nicht sogar diametral entgegengesetzt. Die israelische und syrische Auseinandersetzung um die Golanhöhen stellt solch einen Fall dar. Während Israel die Kontrolle über den besetzten Golan nicht aufgeben will, insistiert die syrische Regierung auf einen Rückzug der Israelis. Eine Verhandlungslösung erscheint nicht möglich, es sei denn, man beleuchtet die hinter den Positionen liegenden Interessen der Parteien. Israel, so könnte argumentiert werden, verfolgt primär das Interesse, die eigene Sicherheit zu erhöhen und einen Angriff auf sein Territorium von dem strategisch bedeutsamen Gebirge aus zu verhindern. Ein Vermittlungsprozess im Sinne konstruktiver Konfliktbearbeitung würde sich darauf konzentrieren, Modelle zu erarbeiten, in denen die israelischen Sicherheitsinteressen so befriedigt würden, dass ein Rückzug möglich wäre. Die Überzeugung, dass Lösungen nur durch die eingehende Analyse der bestehenden Positionen möglich seien, ist eines der zentralen Instrumente ziviler Konfliktbearbeitung.

Darüber hinaus beinhaltet zivile Konfliktbearbeitung noch ein weiteres Merkmal. Die Konfliktakteure nehmen eine Geisteshaltung ein, welche den anderen nicht als zu besiegenden "Gegner" klassifiziert, sondern als "Partner", dessen Interessen ebenfalls Berücksichtigung finden sollten. Das Denken und Handeln in Sieg-Sieg-Kategorien, d. h. das Streben nach Lösungen, welche die Interessen der anderen Seite mit berücksichtigen (inklusive Lösung), ist gewissermaßen das Herzstück ziviler Konfliktbearbeitung. Damit ist der Prozess der Konfliktaustragung genauso bedeutsam wie das Ergebnis.

Dialog- und verhandlungsorientierte Ansätze der Konfliktbearbeitung haben oftmals verschiedene Zielgruppen und unterschiedliche Methoden. Während einige Akteure zwischen hochrangigen politischen Entscheidungsträgern vermitteln und vor allem die Erlangung eines Verhandlungsergebnisses anstreben ("Konfliktregelungs"-Ansätze), stehen im Mittelpunkt von "Konfliktlösungs-" Ansätzen (Conflict Resolution Approaches) die Repräsentanten der zivilgesellschaftlichen Institutionen. Hinzu kommt, dass "Konfliktlösungs"-Ansätze der Verbesserung der Beziehung zwischen den Konfliktparteien eine vitale Bedeutung für die Erlangung einer Verhandlungslösung beimessen. Dahinter steht die Überzeugung, dass es nicht ausreicht, die Interessen der Parteien zu analysieren, sondern dass auch ihre Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Identität, Anerkennung und politischer Partizipation zu berücksichtigen und zu befriedigen sind [12] .

Das charakteristische Instrument dieses Ansatzes ist der "Conflict Resolution Workshop". Dabei handelt es sich um Workshops mit Teilnehmern aus den Konfliktgruppen, die in einer Mischung aus Lehre, Kommunikationstraining und angeleiteten Übungen zu einem offenen Dialog über ihre Interessen und Bedürfnisse geführt werden sollen. Letztlich sollen die Teilnehmer die Schritte Zuhören - Verstehen - Anerkennen durchlaufen und so einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt der "anderen Konfliktpartei" erhalten. "Anerkennen" bedeutet in diesem Zusammenhang immer, ein Verständnis für die Haltungen der Gegenseite zu entwickeln, ohne dass dieses Zustimmung bedeuten muss. Die Respektierung der anderen Seite gilt als eine Voraussetzung für die Bereitschaft, sich auf eine gemeinsame Problemlösung einzulassen.

Vor allem im angelsächsischen Raum haben sich verschiedene Konfliktlösungsansätze herausgebildet, die sich in den Details ihrer Didaktik, Methodologie und Zielgruppenwahl unterscheiden [13] . Dennoch kann verallgemeinernd gesagt werden, dass sie alle die oben beschriebenen Grundannahmen und Zielsetzungen teilen. Ursprünglich wurde der Ansatz des Conflict Resolution Workshops für die Zielgruppe des politisch "einflussreichen Individuums" entwickelt. Er war und ist das zentrale Instrument dessen, was häufig als "track two diplomacy" oder auch Bürgerdiplomatie bezeichnet wird [14] . Der Fokus auf Personen, die den Entscheidungsträgern nahe stehen, soll zu einer Bereicherung offizieller Verhandlungen führen und eine Hinwendung zum Denken in Interessen und nicht in Positionen führen. In Deutschland ist es vor allem das Berghof Forschungszentrum für Konstruktive Konfliktbearbeitung, welches einen derartigen Ansatz realisiert. Seit einigen Jahren wird dort ein informelles Dialogforum in Kooperation mit der englischen NRO Conciliation Resources mit politisch engagierten Personen aus Georgien und Abchasien organisiert und betreut [15] .

3. Phase der gewaltsamen Konfliktaustragung



Die Entfaltung von Aktivitäten in der Phase gewaltsamer Konfliktaustragung stellt für gesellschaftliche Akteure eine besondere Herausforderung dar. Dies gilt insbesondere für die beschriebenen dialogorientierten Ansätze. Die Möglichkeit, dass Konfliktparteien Gewalt als ein rational-strategisches Konzept zur Erlangung politischer Ziele verwenden, wird innerhalb dieser Schulen nur unzureichend thematisiert. Vielmehr liegt ihnen der Glaube zugrunde, dass die Ursachen des Konfliktes und der Gewaltanwendung letztlich darin begründet sind, dass die kämpfenden Parteien noch nicht die tatsächlichen (und legitimen) Interessen der Gegenpartei erkannt haben und ihr erweitertes Eigeninteresse so definieren, dass die Interessen aller gewahrt werden. Das zentrale Konzept, um dies zu erreichen, ist für diese Akteure Neutralität. Gewaltanwendung und Repression werden somit konzeptionell selten thematisiert.

Dennoch gibt es eine Reihe von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich auf gewalteindämmende Interventionen spezialisiert haben. Ein Beispiel hierfür sind die Peace Brigades International, die mit ihren Teams von internationalen Freiwilligen gefährdete Personen in Konfliktgebieten begleiten und so vor gewaltsamen Anschlägen zu schützen versuchen [16] . Die US-amerikanische NRO Peace Workers arbeitet zur Zeit an dem Konzept für eine "globale gewaltfreie Friedenstruppe" (Global Nonviolent Peaceforce) [17] . Ihr Ziel ist es, eine internationale Friedenstruppe aufzubauen, die in Form eines Freiwilligenpools oder als stehende Einheit im großen Maßstab in gewaltsam ausgetragenen Konflikten interveniert.

Ein anderer Ansatz besteht darin, interne Akteure bei der politischen Isolation militanter Akteure zu unterstützen. Wie begrenzt die Reichweite gesellschaftlicher Gruppen diesbezüglich sein kann, zeigt das Beispiel des Baskenlandes, wo die ETA ihre Anschläge trotz beeindruckender Proteste weiterführt. Dennoch können sich in traditionell geprägten Gesellschaften Möglichkeiten ergeben, gewaltbereite Gruppen und Personen über existierende soziale Kontrollmechanismen zur Aufgabe ihrer Strategie zu bewegen. Welche unterstützenden Funktionen können ausländische und internationaler NRO hierbei ausführen? Sofern sie über Reputation, Einfluss und das Ohr bedeutsamer interner Institutionen verfügen, können sie gesellschaftliche Akteure durch Appelle darin bestärken, Gewalttätern entgegenzutreten. In jedem Fall gilt es, soziale und politische Macht zu mobilisieren. Die Betonung von Neutralität als handlungsbestimmendes Merkmal wird zur Bewältigung dieser Aufgabe nicht ausreichen.

Obwohl sich die Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Nothilfe nicht in erster Linie als Akteure ziviler Konfliktbearbeitung verstehen, sind sie gerade in der Phase gewaltsamer Konfliktaustragung einflussreiche Akteure. Zur Zeit vollzieht sich sowohl auf der innerorganisatorischen Ebene als auch im Rahmen der EU eine sehr dynamische Auseinandersetzung mit Fragen der konstruktiven Konfliktbearbeitung im Bereich der Krisen- und Entwicklungshilfe [18] .

Die Beschäftigung dieser Organisationen mit Fragen der Konfliktentwicklung hat mehrere Ursachen. Zum einen wurden durch gewaltsame Auseinandersetzungen wie in Ruanda die Entwicklungserfolge von Jahrzehnten zerstört bzw. gefährdet, zum anderen wurde deutlich, dass Hilfslieferungen in Bürgerkriegen auch ungewollte, die gewaltsame Konfliktaustragung stabilisierende Effekte haben können. Diese Problematik wurde von einem Forschungsprojekt, welches unter dem Titel "Do no harm" von der amerikanischen NRO Collaborative for Development Action in Zusammenarbeit mit einer Reihe von humanitären Organisationen durchgeführt wurde, analysiert [19] . Zwei Fragestellungen stehen im Zentrum der "Do no harm"-Untersuchung, die prägend für die Debatte in diesem Sektor sind:

- Welches sind die ungewollten, negativen Nebeneffekte der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die zu einer Entstehung oder Verschärfung bestehender Konflikt führen?

- Wie können humanitäre Hilfsprogramme und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Zukunft helfen, eine gewaltsame Konfliktaustragung zu vermeiden oder einzudämmen?

Das über mehrere Jahre reichende empirische Projekt erbrachte eine Vielzahl von Ergebnissen, welche nicht nur zur Bereicherung der Diskussion, sondern auch zur Einführung neuer Handlungskonzepte bei den betroffenen Organisationen führten. Zwei Mechanismen wurden innerhalb des "Do no harm"-Projekts herausgearbeitet, durch die Hilfslieferungen Konflikte und ihre Dynamik sowohl im positiven wie auch im negativen Sinne beeinflussen - der "Transfer von Ressourcen" und "implizite ethische Nachrichten".

Der Transfer von Hilfsgütern in Krisen- und Konfliktgebiete beeinflusst den Konflikt und seine Austragungsformen. Nahrungsmittel und Medikamente werden von kämpfenden Einheiten gestohlen und stützen so ihre Operationsfähigkeit. Durch die Verteilung von Gütern können Märkte und Verteilungssysteme der Friedenszeit geschwächt oder zerstört werden, sodass umgekehrt Gruppen unterstützt werden, die innerhalb der Kriegswirtschaft über privilegierte Zugänge verfügen. Zur Bewältigung dieser Probleme gibt es keine vorgefertigten Antworten. Zu spezifisch sind die jeweiligen Bedingungen vor Ort. Die "Lösung" liegt vielmehr in der Konfliktsensibilität der Projektmanager und in dem Versuch, die Hilfsmaßnahmen in einer Art und Weise zu gestalten, welche friedliche Akteure unterstützt und legitimiert und nicht diejenigen, die ihre Machtposition durch die Anwendung von Gewalt erlangt bzw. ausgebaut haben.

Um dies zu erreichen, ist ein Verständnis für die impliziten ethischen Nachrichten notwendig, welche durch praktisch jede Aktivität der ausländischen Hilfsorganisation an ihr gesellschaftliches Umfeld gesendet werden. Der Schutz von Hilfstransporten durch bewaffnete Truppen mag stellenweise bei der Unterbindung von Diebstählen effektiv sein, indes ist er ein sichtbares Zeichen für die Legitimität von Gewalt und befürwortet das Tragen von Waffen als eine akzeptierte Einkommensquelle. Die Kriegswirtschaft wird gestärkt. Die Kunst besteht somit darin, Strategien zu entwickeln und umzusetzen, welche Verluste durch Diebstahl unterbinden und dennoch zivile Strukturen stärken, zum Beispiel durch die Einbeziehung der lokalen Gemeinschaften und die Aktivierung von Verantwortungsketten.

Humanitäre Hilfsorganisationen und Entwicklungsdienste, die in Konfliktgebieten arbeiten, wollen ihr Mandat konfliktsensitiv umsetzen und die konfliktverschärfenden Nebeneffekte ihrer Interventionen minimieren. Die konfliktsensitive Ausrichtung eines Projekts ist nicht allein auf die Planungsphase beschränkt. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen permanenten Steuerungsprozess.

4. Phase der Nachkriegs-Konfliktbearbeitung



Die Phase der Nachkriegs-Konfliktbearbeitung steht oftmals im Zeichen der Entwicklung einer dauerhaften und tragfähigen politischen Lösung. Darüber hinaus gilt es, die mentalen und materiellen Schäden des Krieges zu beheben. In diesem Kontext richtet sich zivile Konfliktbearbeitung auf die Gefangenen- und Flüchtlingsbetreuung, Wiederaufbau und Reintegration von Flüchtlingen und Ex-Kombattanten.

Es gibt jedoch auch eine Ausrichtung innerhalb der Konfliktbearbeitung, die sich nicht primär an den Konfliktphasen bzw. dem Grad der Eskalation des Konfliktes orientiert. Hierbei handelt es sich um den "Konflikttransformations"-Ansatz. Er ist in seinem konzeptionellen Anspruch am weitesten gefasst, da er nicht nur ergebnis- und prozessorientiert ist, sondern auch die strukturellen Ursachen von Konflikten transformiert wissen will [20] . Hier wird nicht nur der aktuelle, manifeste Konflikt zwischen etablierten Konfliktparteien berücksichtigt, sondern auch latente Konfliktsituationen, die durch strukturelle Gewaltverhältnisse gekennzeichnet sind und in denen die Parteien noch nicht konflikthaft handeln. Die dabei eingesetzten Methoden ähneln jenen anderer dialogorientierter Ansätze. So ist auch hier der Conflict Resolution Workshop ein weit verbreitetes Instrument - jedoch mit einigen bemerkenswerten Unterschieden: Transformationsansätze legen Wert darauf, Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Ebenen zu vernetzen, und sie versuchen, traditionelle Formen der Streitbeilegung in einer Gesellschaft einzubeziehen oder zu aktivieren. Conflict Resolution Workshops finden heute auf allen gesellschaftlichen Ebenen und in einer Vielzahl von Modellen statt. Hinzu kommen Trainings in Mediation oder gewaltfreier Kommunikation. Die Initiatoren beabsichtigen damit, die Wahrnehmungs- und Einstellungsebene der Beteiligten zu verändern und schichtenübergreifende Netzwerke kooperierender Personen zu schaffen.

Fußnoten

9.
Vgl. N. Ropers (Anm. 5), S. 436 ff.
10.
Vgl. Norbert Ropers, Enhancing the Quality of NGO Work in Peacebuilding, in: Luc Reychler/Thania Paffenholz (Hrsg.), Peacebuilding. A Field Guide, London u. a. 2001, 520-532.
11.
Vgl. Roger Fisher/William Ury, Getting to Yes. How to Negotiate Without Giving In, London 1981.
12.
Vgl. John Burton (Hrsg.), Conflict. Human Needs Theory, London 1990.
13.
Vgl. Ronald J. Fischer, Interactive Conflict Resolution, in: William Zartman/Lewis Rasmussen (Hrsg.), Peacemaking in International Conflict: Methods and Techniques, Washington, D. C. 1997, S. 239-272.
14.
Vgl. John W. McDonald/Diane B. Bendahamne (Hrsg.), Conflict Resolution. Track Two Diplomacy, Washington, D. C. 1995.
15.
Vgl. hierzu die Webseiten: www.berghof-center.org und www.c-r.org
16.
Vgl. hierzu die Webseite: www.igc.apc.org/pbi
17.
Vgl. hierzu die Webseite: www.nonviolentpeace-force.org
18.
Vgl. Tobias Debiel/Martina Fischer, Krisenprävention in einer gewaltträchtigen Welt. Was kann europäische und deutsche Entwicklungspolitik leisten? in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 12/2001, S. 14-23.
19.
Vgl. Mary B. Anderson, Do No Harm. How Aid Can Support Peace - or War, London 1999.
20.
Vgl. John P. Lederach, Building Peace. Sustainable Reconciliation in Divided Societies, Washinton, D. C. 1997; ders., Conflict Transformation in Protracted Internal Conflicts. The Case for a Comprehensive Network, in: K. Rupesinghe (Anm. 6), S. 201-222; Adam Curle, Making Peace, London 1971.