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9.8.2007 | Von:
Ruth Stock-Homburg
Eva-Maria Bauer

Work-Life-Balance im Topmanagement

Körperliche Ressourcen

Auf Seiten der körperlichen Ressourcen stellt Sport mit 24 Nennungen den wichtigsten Ausgleichsfaktor zum Job dar. Er hilft den Managern dabei, "den Kopf frei zu bekommen" und dient dem langfristigen Erhalt der körperlichen Fitness. Zudem kann das eigene Gleichgewicht über eine gesunde, regelmäßige Ernährung sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr verbessert werden. Gerade auch für Topmanager ist es äußerst wichtig, für ausreichenden Schlaf und Erholungsmöglichkeiten zu sorgen. Von großer Bedeutung für die langfristige Leistungsfähigkeit sind hierbei arbeitsfreie "Erholungsinseln", in denen ganz bewusst die beruflichen Themen einmal nicht im Mittelpunkt stehen. Um dies zu ermöglichen, hilft es zwölf der befragten Manager sich in Selbstdisziplin zu üben und beispielsweise der eigenen Erreichbarkeit (über E-Mail, Handy usw.) bewusst Grenzen zu setzen.

Dieses breite Maßnahmenspektrum zeigt, wie viele Stellschrauben sich dem Topmanager bieten, um die persönlichen Ressourcen zu stärken. Hier muss jede Führungskraft entsprechend ihrer persönlichen Work-Life-Balance-Bedürfnisse die Ansatzpunkte finden und nutzen, welche die eigene Ressourcenausstattung verbessern können. Hilfestellung soll hierbei die Befragung mit dem Work-Life-Balance-Monitor der Technischen Universität Darmstadt geben, der aus den Ergebnissen der hier beschriebenen Studie entwickelt wurde. Befragt werden hierbei neben Managern der oberen Hierarchieebenen auch Professoren, Politiker und Ärzte.[8]

Fußnoten

8.
Weitere Informationen zur Studie und dem Work-Life-Balance-Monitor finden Sie im Internet unter: www.worklifebalance-monitor.com