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16.5.2007 | Von:
Wolfgang Seifert

Integration und Arbeit

Fazit

Aus den vorliegenden Daten für NRW kann geschlossen werden, dass die Arbeitsmarktintegration der Personen mit Migrationshintergrund noch nicht vollzogen ist. Die Bildungsstruktur von zugewanderter und nicht zugewanderter Bevölkerung unterscheidet sich erheblich. Auch die Teile der jungen Zuwanderer im Alter von 25 bis 35 Jahren mit höheren Bildungsabschlüssen weisen eine niedrigere Erwerbsbeteiligung auf und finden seltener Zugang zu höheren Positionen. Die Differenzierung nach der Generation ergibt zwar günstigere Werte für die zweite Generation, allerdings sind deren Arbeitsmarktprobleme an der hohen Erwerbslosenzahl deutlich ablesbar. Werden jedoch Eingebürgerte in die Integrationsbilanz einbezogen, so ergibt sich ein günstigeres Bild als bei reiner Abgrenzung nach Nationalität. Allerdings ist auch für Eingebürgerte die Integration in den Arbeitsmarkt keinesfalls vollzogen.