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Mai 2018

14.05.2018: Gründung des Warschauer Pakts (1955)

Guten Morgen,

Warschauer Pakt, NATO, Kalter Krieg? Wie hängt das zusammen?
  • Am 14. Mai 1955 gründeten 8 osteuropäische Staaten (u.a. DDR, Ungarn und Polen) auf Initiative der Sowjetunion (UdSSR) den Militärverbund "Warschauer Pakt".
  • Bereits 1949 hatten sich im Nordatlantikpakt "NATO" 10 westeuropäische Länder (u.a. DK, FR, GB, IT) sowie Kanada und die USA zur gemeinsamen und gegenseitigen militärischen Verteidigung zusammengeschlossen.
Welches Ziel hatte der Warschauer Pakt?
  • Der Warschauer Pakt sollte als Gegenpol zur NATO dienen und war u.a. eine Reaktion auf den NATO-Beitritt Westdeutschlands (1955) und die damit verbundene Wiederbewaffnung nach dem 2. Weltkrieg.
  • Die Sowjetunion wollte damit ihre Machtstellung in Mittel- und Osteuropa sichern.
Und was hat das mit dem "Kalten Krieg" und heute zu tun?
  • Nach Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks Ende der 1980er Jahre löste sich der Warschauer Pakt 1991 auf – damit war der Kalte Krieg formell beendet.
  • Alle ehemaligen Mitgliedsstaaten – bis auf Russland (Nachfolgestaat UdSSR) – sind mittlerweile der NATO beigetreten.
  • Diese "Osterweiterung" führt bis heute zu Auseinandersetzungen zwischen der NATO und Russland.
Mehr zum Ende des Warschauer Paktes: kurz.bpb.de/dtdp199

Und wenn du mehr zur NATO erfahren möchtest: kurz.bpb.de/dtdp200

Einen guten Wochenanfang
wünscht deine bpb Online-Redaktion

31.05.2018



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