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November 2018

01.11.2018: Artensterben

Guten Morgen!

Weißt du was Goldkröte, Tasmanischer Tiger und chinesischer Flussdelfin gemeinsam haben? Sie alle gehören zu den mittlerweile ausgestorbenen Arten. Und sie sind nicht allein: Eine aktuelle Studie zeigt, dass von 1970 bis 2014 die Wirbeltierbestände (Säugetiere, Vögel, Fische, Reptilien, Amphibien) weltweit um 60 % zurückgegangen sind.

Was sind die Gründe für das Artensterben?

Um es kurz zu machen: WIR (Menschen)!

Etwas länger:
  1. Ausbeutung der Natur z.B. durch Jagd oder übermäßigen Fischfang
  2. Zerstörung der Lebensräume durch Landwirtschaft, Abholzung und Bergbau
  3. Einführung fremder Tierarten durch Hobby-Tierhalter oder den int. Handel
  4. Bevölkerungszahl und -zuwachs der Menschen. Wir nutzen mittlerweile mehr Ressourcen, als die Erde erneuern kann.
Was bedeutet das für uns?
  • Neben Wasser, Luft und Boden stellt die Artenvielfalt eine wichtige Ressource unserer Erde dar.
  • Der Kampf um Ressourcen ist mittlerweile die zweithäufigste Konfliktursache.
  • Um das Artensterben aufzuhalten, müssen u.a. mehr Schutzgebiete eingerichtet und weniger Ressourcen verbraucht werden.
  • Auch du kannst etwas tun: z.B. Produkte kaufen, die ressourcenschonend hergestellt sind oder keine "tierischen" Souvenirs (z.B. Tierfelle) aus dem Urlaub mitbringen.
Wenn du mehr zur o.g. Studie von WWF und der Zoologischen Gesellschaft London erfahren willst, hier geht’s zur Kurzfassung: kurz.bpb.de/dtdp317

Teste dein Wissen zur Artenvielfalt in unserem Quiz: kurz.bpb.de/dtdp318

Vielfältige Grüße
deine bpb Online-Redaktion

PS: Wir verabschieden uns ins lange Wochenende - bis Montag!

30.11.2018



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