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Redaktion Netzdebatte am 27.02.2018

Populisten und Social Media: Wie für einander gemacht?

Donald Trump kommuniziert am liebsten über Twitter, in Deutschland ist die AfD eine der aktivsten Parteien in den sozialen Netzwerken. Social Media und Populismus passen scheinbar besonders gut zusammen. Woran das liegt, erklärt die Politikwissenschaftlerin Britta Schellenberg im Interview.

Wieso nutzen Populisten so intensiv Social Media Plattformen? Was macht ihren Erfolg aus und was sind die Folgen?

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Hintergrundinformationen zum Interview

Britta Schellenberg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am "Centrum für Angewandte Politikforschung" C.A.P. der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie ist zuständig für das Projekt "Erfolgreiche Strategien gegen den Rechtsextremismus".


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Kommentare anderer Nutzer

Horst Schumacher | 09.05.2018 um 17:01 [Antworten]

Populisten und Social Media

Für die Populisten sind die sozialen Medien ein ausgesprochen "gefundenes Fressen". Viele populäre, sicher nicht immer richtige, der Wahrheit entsprechende, Informationen und Meinungen lassen sich auf komfortable Weise unters Volk bringen.
Unser demokratisches System ist dadurch hochgradig gefährdet. Diesem Zerfallsprozess kann man nur entgegentreten, indem sich die zur Zeit verantwortlichen Politiker der nicht-populistischen Parteien den Bevölkerungsgruppen intensiv zuwenden, sich um deren Belange kümmern und unbedingt den zunehmenden Eindruck vermeiden, den "Mächtigen im Lande" z.B. Diesel-Abgas-Skandal "zu Füßen zu liegen".


Im Umgang mit populistischen Forderungen gibt es keine Einigkeit. Die Vorschläge aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft reichen von konsequenter Ausgrenzung der Populisten bis zur Forderung, populistische Mobilisierungsthemen aufzugreifen, um sie den Stimmungsmachern zu entziehen. Im 10. bpb:magazin haben wir pointierte Beiträge zur Debatte veröffentlicht.

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