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Start der neuen Europa-Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für politische Bildung "Va bene – Europa verstehen: Italien" vom 14. bis 16. Juli 2004 in München

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Mit der dreitägigen öffentlichen Veranstaltungsreihe "Va bene – Europa verstehen: Italien" stellt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ein neues Veranstaltungsformat vor. Zum Auftakt beschäftigt sich die neue Europa-Reihe mit Italien.

Mit der dreitägigen öffentlichen Veranstaltungsreihe "Va bene – Europa verstehen: Italien" stellt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ein neues Veranstaltungsformat vor. Der Schwerpunkt liegt auf aktuellen Diskursen in Politik und Kultur einzelner europäischer Länder, dabei wird jeweils der Bezug zu Deutschland gesetzt.

Zum Auftakt beschäftigt sich die neue Europa-Veranstaltungsreihe mit Italien. Experten und Expertinnen diskutieren drei Tage lang über die aktuellen politischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen dieses spannungsreichen EU-Mitgliedsstaates der ersten Stunde. Fern von Klischees soll zu einem neuen gegenseitigen Verständnis und Miteinander der Menschen in Politik und Kultur geführt werden. Thomas Krüger, Präsident der bpb: "Die Menschen wissen außerhalb ihrer touristischen Betrachtungen oftmals viel zu wenig voneinander. Italien ist eine hochkomplexe vitale Demokratie. Wer italienische Politik kritisiert, sollte sich zunächst mit den medialen, politischen und kulturellen Entwicklungen Italiens beschäftigen. Die Veranstaltungen bieten die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen nachzuvollziehen und sich ein eigenes Urteil zu bilden."

In über 30 Veranstaltungen werden in München, "der italienischsten Stadt Deutschlands", so Krüger, mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Journalismus und Kunst miteinander diskutieren und die besonderen Verhältnisse Italiens und Deutschlands beleuchten. Zu diesem politisch-kulturellen Diskurs erwartet die bpb neben Leoluca Orlando, ehemaliger Bürgermeister von Palermo und Oppositionsführer im sizilianischen Regionalparlament, auch Italiens Europaminister Rocco Buttiglione und den Präsidenten der autonomen Region Friaul und Venetien, Riccardo Illy.

Themenschwerpunkte, Referentinnen und Referenten

  • "Politisches System und Demokratie" mit Riccardo Illy und Leoluca Orlando (Ludwig-Maximilians-Universität, 14. Juli, 17.00–19.30 Uhr);

  • "Medien und Politik" mit Rocco Buttiglione (Forum Goethe-Institut, 15. Juli, 10.00–16.00 Uhr);

  • "Migration und Integration" mit Fiorenza Colonnella, Stadtrat München (Seidlvilla, 15. Juli, 16.00–19.30 Uhr);

  • "Politische Kultur und Zivilgesellschaft" mit Jean Ziegler, Globalisierungsexperte und Ekkehart Krippendorff, Publizist (Forum Goethe-Institut, 16. Juli, 10.00–14.00 Uhr).

    Die zahlreichen Vorträge und Diskussionsveranstaltungen werden durch ein vielfältiges italienisches Kulturprogramm mit Lesungen, Ausstellungen, Filmen und Theater begleitet. Im europäischen Sportjahr 2004 kommt auch das Thema Fußball nicht zu kurz. Der bekennende Fan und Buchautor Klaus Theweleit, Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe diskutiert am 16. Juli ab 19.00 Uhr in der unilounge u.a. mit Jürgen Rollmann, ehemaliger Fußballprofi und jetziger Koordinator der Bundesregierung für die Fußball-WM 2006, über die identitätsstiftende und gesellschaftspolitische Wirkung des Fußballs.

    Die Veranstaltungen finden u.a. im Literaturhaus München, im Forum Goethe-Institut, in der Muffathalle, der Ludwig-Maximilians-Universität und der Seidlvilla statt.

    Die Texte und Inhalte werden im Anschluss an die Veranstaltungen im Internet unter www.bpb.de zur Nachlese zur Verfügung gestellt. Hier finden sich dann auch Interviews, ein Europalexikon, Spiele sowie umfangreiche Informationen zu Italien.

    Kooperationspartner
    Centrum für angewandte Politikforschung, Circolo Cento Fiori München e.V., Compagnia di San Paolo, Deutsch-italienischer Journalistenverein, Europäische Akademie, Forum Goethe-Institut, Goethe-Institut Rom, Goethe-Institut Genua, Kulturreferat der Stadt München, Ludwig-Maximilians-Universität München, Literaturhaus, Muffathalle, Münchener Stadtbibliothek, Seidlvilla, Villa Vigoni.

    Pressekontakt


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    Bundeszentrale für politische Bildung
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