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Galerie Peter Herrmann Ausstellung im Rahmen des Afrika-Schwerpunktes der Bundeszentrale für politische Bildung

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Im Rahmen des Afrika-Schwerpunktes "Fokus Afrika: Africome 2004-2006" der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb präsentiert die Galerie Peter Herrmann eine Wanderausstellung afrikanischer Künstlerinnen und Künstler durch mehrere deutsche Städte. Eine Auseinandersetzung mit eigenen Sichtweisen, gängigen Klischees und einer eurozentrischen Kunstauffassung.

Im Rahmen des Afrika-Schwerpunktes "Fokus Afrika: Africome 2004-2006" der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb präsentiert die Galerie Peter Herrmann eine Wanderausstellung afrikanischer Künstlerinnen und Künstler durch mehrere deutsche Städte. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage, wie afrikanische Menschen ihre Kunst und Kultur im Vergleich zu nicht-afrikanischen Menschen sehen. Eine Auseinandersetzung mit eigenen Sichtweisen, gängigen Klischees und einer eurozentrischen Kunstauffassung ist somit gefordert. Die Ausstellung soll in Zusammenarbeit mit Kunstvereinen deutschlandweit, vor allem im Osten Deutschlands, gezeigt werden. Sie wird durch Veranstaltungen der bpb begleitet.

Die Afrika-Kenntnisse der deutschen Bevölkerung sind laut zahlreicher Studien gering. Zudem herrscht seit den 90er Jahren ein Afrikapessimismus, der den "worst case" als afrikanischen Normalfall darstellt. Gefördert wird dies von den Medien, die oftmals ein verzerrtes oder reduziertes Bild von diesem Kontinent zeichnen. Dies hat die bpb dazu veranlasst, den Kontinent Afrika für die nächsten drei Jahre mit bildungspolitischen Projekten u.a. aus den Bereichen Musik, Film, Event und Ausstellung zu thematisieren.

"Wir wollen in den kommenden drei Jahren erreichen, dass Afrika stärker ins Zentrum der Bemühungen politischer Bildung in Deutschland rückt", so Thomas Krüger, Präsident der bpb, bei der Auftaktveranstaltung zum dreijährigen Afrika-Schwerpunkt der bpb im Februar 2004. Die bpb verfolge damit das Ziel, Vorurteile zu thematisieren, zu analysieren und möglichst auch aufzubrechen.

Die oft wirklichkeitsfremden und eurozentrisch geprägten Bilder von Afrika sollen durch realis-tische Sichtweisen ersetzt werden, die das afrikanische Selbstverständnis beachten. Das meist vermittelte Bild eines romantischen, ländlichen und armen Afrika wird ergänzt durch ganz andere Informationen über gewichtige urbane Einrichtungen moderner Jugendkultur, demokratische Bewegungen, Anti-Korruptions-Aktivitäten sowie technologische Einrichtun-gen. Die bpb wird auch weniger populäre Themen aufgreifen.

Die Ausstellung wird vom 15.03. bis 20.04. 2004 in der Stadthalle Oelsnitz gezeigt.

Adresse

Stadthalle Oelsnitz
Rathausplatz 3
09376 Oelsnitz/Erzgebirge

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Arne Busse
Veranstaltungen
Adenauerallee 86
53113 Bonn
E-Mail: E-Mail Link: busse@bpb.de

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Swantje Schütz
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel.: +49 228 99515-284
Fax: +49 228 99515-293
E-Mail: E-Mail Link: schuetz@bpb.de

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