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Wo sind die Gedanken frei? Recht – Freiheit – Zensur

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Die Gedanken sind frei – warum kann man in China, Russland, auf Kuba oder im Iran ihre Verbreitung kontrollieren und bestrafen? fluter.de widmet sich im März in Interviews und Reportagen der Zensur, ihrer Verpackung und Willkür – in Deutschland, Europa und weltweit.

Die Gedanken sind frei – warum kann man in China, Russland, auf Kuba oder im Iran ihre Verbreitung kontrollieren und bestrafen? Auf Wunsch der Leser widmet sich fluter.de im März in Interviews und Reportagen der Zensur, ihrer Verpackung und Willkür – in Deutschland, Europa und weltweit.

Aus dem Inhalt: Die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" kämpft für die Freiheit zu informieren und informiert zu werden. fluter.de-Redakteurin Silke Kettelhake fragte bei der internationalen Organisation nach, wie es um die Pressefreiheit weltweit steht und wie sie sich für freie Berichterstattung und Demokratie einsetzt. Ab 1. März können fluter.de-Leser auf einer flashanimierten Weltkarte per Mausklick herausfinden, in welchen Ländern die Pressefreiheit besonders bedroht ist.

In Deutschland gibt es bei Film, Presse und Werbung eine freiwillige Selbstkontrolle – Ekua Odois Recherche über Kodexverstöße, Rügen und mündige Bürger steht ab 8. März auf www.fluter.de online. Staatlich geregelte Informationskontrolle herrscht im Reich der Mitte, wo rund 30.000 Polizisten überwachen, wer sich oder andere im Internet mit unliebsamen Informationen versorgt. fluter.de-Autorin Adrienne Woltersdorf hat in China gelebt – sie beschreibt, wie die chinesische Regierung mit Filtern und Sperren eine Firewall errichtet, die ihr Volk von der Grenzenlosigkeit des World Wide Web trennt. Wie überschaubar die Zensurmöglichkeiten dagegen zur Zeit der DDR waren, erfuhr Oliver Gehrs im Interview mit dem obersten Zensor des DDR-Fernsehens. Außerdem informiert fluter.de über die ethisch-moralischen und wirtschaftlichen Faktoren, die darüber bestimmen, ob Musikstücke oder Videospiele auf den Index gesetzt werden. In der Rubrik Lesen klärt Martin Conrads das weitverbreitete Missverständnis auf, Hitlers "Mein Kampf" sei zensiert.

Wut und Empörung sprechen aus Gil Courtemanches Roman "Ein Sonntag am Pool in Kigali" – fluter.de rezensiert die frisch erschienene Chronik über den Völkermord in Ruanda. Die Redaktion stellt außerdem David Beckhams Autobiografie "Mein Leben" vor und bespricht Klaus Theweleits Fußballbuch "Tor zur Welt". Buch des Monats ist die "März-Kassette", eine kompakte Neuauflage legendärer Schriften aus dem März-Verlag. "Control Room", der politisch-aktuelle Dokumentarfilm über den Medienkrieg hinter dem amerikanischen Irak-Feldzug, steht im Zentrum der Rubrik Film. Die ägyptisch-amerikanische Regisseurin Jehane Noujaim hat die konträren Sichtweisen der arabischen und amerikanischen Nachrichtenstrategen auf den Fall des Baath-Regimes dokumentiert. Außerdem: "Im Käfig muss man länger nachdenken" – ein Interview mit dem ostdeutschen Dokumentarfilmer Thomas Heise über Film und Zensur.

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