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Fachkonferenz Zukunftsverantwortung Wirtschaft und politische Bildung im Dialog

/ 2 Minuten zu lesen

Erstmalig treten Vertreter der Wirtschaft und der politischen Bildungsarbeit auf der Konferenz "Zukunftsverantwortung" in einen fachübergreifenden Dialog und streben eine Vernetzung an.

Am 6. Mai 2004 findet unter Mitwirkung von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse im Schöneberger Rathaus in Berlin die Fachkonferenz "Zukunftsverantwortung" statt. Die Konferenz der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Externer Link: Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. Eschborn richtet sich an Vertreter aus der Wirtschaft und der politischen Bildungsarbeit, um erstmalig einen fachübergreifenden Dialog und eine Vernetzung dieser beiden Gruppen zu initiieren. Bislang gibt es kaum Kontakte zwischen Unternehmen und Anbietern politischer Bildung, obwohl sich viele Schnittstellen finden ließen. So ist gesellschaftliche Verantwortung für zahlreiche Unternehmen durchaus ein wichtiges Thema, denn viele soziale Probleme wirken sich direkt in den Unternehmen aus: Belegschaften mit vielen Migranten und Migrantinnen oder global agierende Unternehmen sind beispielsweise oft mit interkulturellen Konflikten konfrontiert, die sich auch in wirtschaftlicher Hinsicht negativ auswirken können. Ähnliche Folgen kann auch ökologisches Fehlverhalten haben, wenn Verbraucher daraufhin Produkte boykottieren. Das Ansehen eines Unternehmens wird also zunehmend davon geprägt, ob es in überzeugender Weise Regeln der Nachhaltigkeit verfolgt und Mitverantwortung für die Bewältigung gesellschaftlicher Probleme übernimmt.

Politische Bildung ihrerseits vermittelt Wissen sowie Urteils-, Gestaltungs- und Handlungskompetenzen zu gesellschaftspolitisch relevanten Fragen und Problemen. Bildungsangebote beispielsweise zu interkulturellem Lernen, zur Globalisierungsthematik oder zu ökologischen Fragen gehören zum Kompetenzkatalog vieler Träger politischer Bildung in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Veranstaltung wird sich vormittags in Vorträgen und Diskussionen mit den unterschiedlichen Verantwortlichkeiten von Seiten der Wirtschaftsunternehmen und den Anbietern von politischer Bildung auseinander setzen. In sechs Foren werden am Nachmittag Best-Practice-Beispiele zu Bildungsprojekten sowohl der Wirtschaft als auch der politischen Bildung vorgestellt und diskutiert. Dabei werden die folgenden Schwerpunkte gesetzt: "Ethik - verantwortliches Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft", "Interkulturelles Lernen", "Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus", "Nachhaltige Entwicklung", "Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft -Gender Mainstreaming - Diversity", "Engagement für die Bürgergesellschaft".

Die Idee und das Konzept zur Veranstaltung wurden gemeinsam von Vertretern aus der politischen Bildungsarbeit und der Wirtschaft entwickelt: Bundeszentrale für politische Bildung, Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften der Universität Gießen, Arbeitsgemeinschaft Staat und Gesellschaft, Büdinger Kreis, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben, Deutscher Volkshochschulverband, Friedrich-Naumann-Stiftung, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, BASF AG, Dornier GmbH, IHK Frankfurt a.M., Stiftung der Deutschen Wirtschaft, Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung.

Bundesweit sind Anbieter politischer Bildungsarbeit und Unternehmen herzlich eingeladen, während der Konferenz auf einem Markt der Möglichkeiten ihre beispielhaften Bildungsprojekte zu präsentieren. Anmeldungen und Informationen beim Konferenzmanagement Externer Link: apex. (Kontaktdaten siehe unten)

Das Programm finden Sie in Kürze auf www.bpb.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Datum

6. Mai 2004

Ort

Berlin, Rathaus Schöneberg

Anmeldung und Informationen

apex Kultur- und Bildungsmanagement
i.A. der bpb
Anja Ostermann
Reiderweg 18
58285 Gevelsberg
Tel.: +49 (0) 2332 - 4199
Fax: +49 (0) 2332 - 757056
E-Mail: E-Mail Link: ostermann@apex-management.de

Pressekontakt

Swantje Schütz
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel.: +49 228 99515-284
Fax: +49 228 99515-293
E-Mail: E-Mail Link: schuetz@bpb.de

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