„Chicas Tristes (Sad Girlz)“ als Bester Film ausgezeichnet // Bester Kurzfilm ging an „The Thread“
Am 20. Februar 2026 bei den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin wurden im Wettbewerb „Generation 14plus“ der Große Preis für den besten Film sowie der Spezialpreis für den besten Kurzfilm vergeben. Im Haus der Kulturen der Welt wurden die von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gestifteten Preise in Höhe von insgesamt 10.000 Euro verliehen.
Der mit 7.500 Euro dotierte Große Preis für den Besten Film ging an „Chicas Tristes (Sad Girlz)“ von Fernanda Tovar. Die Jury lobte die komplexe Dynamik zwischen den zwei jungen Frauen:
„Mit metaphorischen und poetischen Unterwasserbildern und herausragenden Hauptdarstellerinnen hat uns dieser Film mit seinem Humor, seiner Traurigkeit und seinem Realismus tief berührt. Der Film thematisiert sexuelle Gewalt und ihre Folgen und erkundet geschickt die komplexe Dynamik zwischen zwei jungen Frauen, die versuchen, ihre Gefühle und ihre Freundschaft wieder in Einklang zu bringen. Es ist ein außergewöhnliches, perfekt austariertes Langfilmdebüt, das liebevoll, laut und voller Leben ist.“
Mit dem Spezialpreis für den Besten Kurzfilm, dotiert mit 2.500 Euro, wurde „The Thread“ von Fenn O‘Meally ausgezeichnet.
„Der Film porträtiert auf lyrische Weise vier Perspektiven einer Familie, die sich mit ihrem Geflecht aus Identitäten und deren Verknüpfungen innerhalb ihrer komplexen Dynamik auseinandersetzt. Die Regisseurin fängt diese Beziehungen mit solch stiller Intensität ein und entfaltet sie Schicht für Schicht anhand kleinster Details, dass der Film uns noch lange nach seinem Ende begleitet“, so die Jurybewertung.
Lobende Erwähnungen erhielten „Matapanki“ von Diego „Mapache“ Fuentes und „Memories of a Window“ von Mehraneh Saliman und Amin Pakparvar.
Die prämierten Filme wurden von einer dreiköpfigen internationalen Jury ausgesucht. Sie bestand aus dem Filmemacher Khozy Rizal (Indonesien), der Schauspielerin Lena Urzendowsky (Deutschland) und der Filmkuratorin Kim Yutani (USA).
Bereits seit 2013 trägt die bpb mit der Preisvergabe zur Stärkung des Sektionsprofils bei, engagiert sich für kulturelle Teilhabe von Jugendlichen und die Produktion künstlerisch und gesellschaftspolitisch anspruchsvoller Stoffe für junges Publikum.
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