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Bänke und Tische sowie Behälter für Atommüll in einer Nische des Erkundungsbergwerks Gorleben im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen.

Auf Endlagersuche

Der deutsche Weg zu einem sicheren Atommülllager

Im Herbst 2020 beginnt die erste spannende Phase der neuen Endlagersuche. Am 28. September veröffentlicht die "Bundesgesellschaft für Endlagerung" den sogenannten "Zwischenbericht Teilgebiete". Diese "Teilgebiete" kommen aus geologischer Sicht als Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle in Frage. Aber was heißt das? Wie und von wem wurden diese Gebiete ausgewählt? Was passiert nun? Und was halten die Atomkraft-Kritikerinnen und -Kritiker vom neuen Verfahren? Wie gehen andere Länder mit der Herausforderung um? Und wie gefährlich ist dieser Müll überhaupt?

Antworten liefert der Podcast "Auf Endlagersuche. Der deutsche Weg zu einem sicheren Atommülllager" der Bundeszentrale für politische Bildung. Mehr dazu...


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Die Podcasts zum Anhören

Auf Endlagersuche: Trailer

Trailer: Auf Endlagersuche – eine Einführung

Die siebenteilige Podcast-Reihe steht unter dem Obertitel "Auf Endlagersuche. Der deutsche Weg zu einem sicheren Atommülllager". Warum eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema so wichtig ist, erklären Martin Langebach von der bpb und der Journalist Axel Schröder.

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Auf Endlagersuche: Wohin mit dem Müll?

Auf Endlagersuche: 27.000 Kubikmeter hoch radioaktiver Müll – wohin damit?

Die Suche nach einem atomaren Endlager läuft seit Jahren und hat noch viele Hürden zu nehmen. Doch welche Herausforderungen sind mit dem Findungsprozess verbunden? Welcher Abfall soll dort gelagert werden? In welchen Mengen? Und warum muss der zukünftige Standort höchsten Ansprüchen genügen?

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Auf Endlagersuche: Das neue Suchverfahren

Auf Endlagersuche: Das neue Suchverfahren

Das im Mai 2017 verabschiedete Standortauswahlgesetz (StandAG) legt fest, wie das mehrstufige Suchverfahren zu gestalten sei. Im Fokus: Den am besten geeigneten Standort für eine solche Lagerstätte zu finden. Doch wie soll das geschehen? Welche Mitspracherechte haben Bürgerinnen und Bürger? Wer entscheidet, wo gebaut werden soll?

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Auf Endlagersuche: Die Kritik am neuen Suchverfahren

Auf Endlagersuche: Die Kritik am neuen Suchverfahren

Das Jahrzehnte lange Ringen um die Atomkraft überschattet das Suchverfahren für ein atomares Endlager, auch, weil es nicht der erste Versuch ist. Atomkraftgegnerinnen und -gegner haben deshalb wenig Vertrauen in den Findungsprozess.

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Auf Endlagersuche: Die Akteure der neuen Endlagersuche

Auf Endlagersuche: Die Akteure der neuen Endlagersuche

BGE, BASE, NBG … Am Suchverfahren für ein Endlager für hoch-radioaktive Abfälle ist eine Fülle an Akteuren beteiligt – eine bundeseigene Gesellschaft, eine staatliche Behörde, ein Bundesministerium, ein institutionalisiertes gesellschaftliches Gremium, aber auch allgemein Bürgerinnen und Bürger sowie der Bundestag, Landtage, Kommunen und die Wissenschaft. Doch warum ist das so?

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Podcast-Folge: Endlagerprojekte in der Schweiz und in Schweden

Endlagerprojekte in der Schweiz und in Schweden

Das Problem mit dem hoch-radioaktiven Müll ist weltweit ungelöst. In vielen Ländern finden derzeit ähnliche Suchverfahren statt wie in Deutschland. Finnland ist das einzige Land, das einen Standort gefunden und sogar den Bau schon fast abgeschlossen hat. Auch in Schweden und in der Schweiz ist der Findungsprozess weit vorangeschritten. Wie lief die Suche in diesen Ländern ab? Wie wurden dort Bürgerinnen und Bürger beteiligt? Wer trifft dort letztlich die Entscheidung?

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Die Teilgebiete für ein Endlager stehen fest – wie geht es weiter?

Auf Endlagersuche: Die Teilgebiete für ein Endlager stehen fest – wie geht es weiter?

Am 28. September 2020 wurden jene Gebiete bekanntgegeben, die günstige geologische Voraussetzungen für die sichere Endlagerung hochradioaktiver Abfälle erwarten lassen. Die Bekanntgabe war mit Überraschungen verbunden, aber auch von vehementen politischen Einsprüchen begleitet. Und nun? Wie reagieren die Menschen in den auserkorenen Regionen? Welche Reaktion kommt aus Gorleben? Folgen nun bundesweit Proteste? Und: Wie können sich Menschen aus den ausgewiesenen Gebieten in das weitere Verfahren einbringen?

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