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Glaube

Wieviel Religion braucht Deutschland?

14.- 18. Oktober 2019

Den Religionsgemeinschaften kommt in Deutschland eine Sonderstellung zu: Sie dürfen von ihren Mitgliedern Steuern einziehen, Einrichtungen wie religiöse Gebäude, Kindergärten und Altenheime betreiben und an öffentlichen Schulen Religionsunterricht erteilen. Immer wieder entzünden sich daran Diskussionen, sei es um Kreuze in den Klassenzimmern, Minarette in den Innenstädten oder einfach um Kippas auf offener Straße.

Mischen sich die Gläubigen zu sehr in die Gesellschaft ein? Oder ist der Glauben gar ein wesentlicher Bestandteil für ein funktionierendes Gemeinwesen? Sollte das Bekenntnis zu einer bestimmten Religion im öffentlichen Dienst generell verboten sein, weil die Bürgerinnen und Bürger vor Beeinflussung zu schützen sind? Oder ist die "positive" Freiheit, sich zu einer Religion bekennen zu dürfen, generell höher einzustufen als die "negative" Freiheit, von Religionen "verschont" zu bleiben?


Die fünf Debattenbeiträge im PDF-Format können Sie hier gebündelt downloaden.

Die Debattenbeiträge

Andrea Voß-Frick ist Psychologin und Mit-Initiatorin der Bewegung Maria 2.0.

Kirche Schritt für Schritt von unten verändern

Andrea Voß-Frick, Mit-Initiatorin von Maria 2.0, fordert alle Getauften dazu auf, mit gutem Beispiel voran zu gehen.

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Merve Kayikci ist freie Journalistin und bloggt unter dem Namen „Primamuslima“.

Spiritualität wird nur im Yoga-Raum geduldet

Merve Kayikci will ihre Religion nicht verstecken und wünscht sich mehr Akzeptanz für gläubige Menschen.

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Anastassia Pletoukhina arbeitet als Senior Representative der Jewish Agency in Berlin und promoviert am Fachbereich Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Am 9. Oktober 2019 hat Frau Pletukhina gemeinsam mit ihrem Mann Valentin Lutset den Anschlag auf die Synagoge in Halle überlebt.

Religionen sind keine exotischen Inseln

Anastassia Pletoukhina fordert, möglichst sensibel mit den religiösen Bedürfnissen aller in Deutschland lebenden Menschen umzugehen.

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Matthias Krahe ist Leiter der Abteilung Bildung beim Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg.

Der Staat als neutraler Schiedsrichter

Matthias Krahe fordert eine weltanschauliche bunte Gesellschaft ohne Vorzugsbehandlung von Religionen und Gläubigen.

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Maria Beyer ist Pfarrerin in der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Hartha im Landkreis Mittelsachsen.

Die Suche nach Gemeinschaft und Halt

Maria Beyer war im Herbst 1989 bei den Leipziger Montagsgebeten dabei und ruft heute zu mehr Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft auf.

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Materialien für den Unterricht

Coverbild Staat und Religion nach dem Grundgesetz

Themenblätter im Unterricht (Nr. 115)

Staat und Religionen nach dem Grundgesetz

Welche Grenzen hat Religionsfreiheit und wie definiert das Grundgesetz die Beziehung zwischen Staat und Religionen? Welchen Platz haben verschiedene Religionen in unserer pluralen Gesellschaft? Die Themenblätter behandeln diese aktuellen Fragen und fordern zur Diskussion auf.

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Glaube und Freiheit

Was geht?

Glaube und Freiheit

Was glaubt ihr? Dürft ihr euch über den Glauben von anderen lustig machen? Schließlich gibt’'s doch Meinungsfreiheit, oder? Aber was ist dann mit der Religionsfreiheit? Die neueste Ausgabe von Was geht? dreht sich um diese und weitere spannende Fragen zu Glauben und Freiheit.

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Weiterführende Informationen

Ein alter Mönch mit Sonnenbrille sitzt in der Shwedagon Pagode am 06.02.13 in der Stadt Yangon in Myanmar.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 24/2013)

Religion und Moderne

Gibt es Gott? Wie heißt Gott? Das sind Glaubensfragen, über die es unerbittliche Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen, Gläubigen und Atheisten gibt.

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Fereshta Ludin, Vordergrund rechts, und ihr Anwalt Hansjoerg Melchinger, Vordergrund links, verfolgen die Urteilsverkündung des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe am Mittwoch, 24. September 2003. Nach dem Urteil aus Karlsruhe kann das Land Baden-Württemberg einer muslimischen Lehrerin das Tragen eines Kopftuches nur verbieten, wenn es dafuer ein neues Gesetz verabschiedet.

Debatte

Konfliktstoff Kopftuch

Darf eine muslimische Lehrerin in deutschen Schulen ein Kopftuch tragen? Die Debatte um das Kopftuch zeigt eine Gesellschaft auf der Suche nach ihrer Identität.

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Religiöser und spiritueller Glaube

Die Bürger der Europäischen Union

Religiöser und spiritueller Glaube

Bezüglich der Gottgläubigkeit bestehen große Unterschiede zwischen den europäischen Staaten. Staaten, in denen relativ viele Menschen an einen Gott glauben, sind in Bezug auf die Religionszugehörigkeit der Bevölkerung sehr homogen.

Mehr lesen

Was ist eigentlich ein gutes Argument und was gehört zum fairen Diskurs dazu?

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