Beleuchteter Reichstag

Wirtschaft und Soziales

Unter Erich Honecker proklamierte die SED die "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" als eine der Leitideen ihrer Politik. Doch nicht erst in den beiden letzten Jahrzehnten der DDR waren wirtschaftliche und soziale Fragen zentrale Aspekte der Gesellschaftspolitik der SED. Sie eignen sich deshalb in besonderer Weise dazu, die ostdeutsche Gesellschaft und ihre Entwicklung zu erhellen. Da wirtschaftliche und soziale Fragen zudem wichtige Vergleichsaspekte in der Systemkonkurrenz des Kalten Krieges darstellten, werden in diesen Bereichen die wechselseitigen Bezüge und Verflechtungen der beiden deutschen Staaten während der Teilung besonders deutlich.

Plakat des FDGB wirbt für Fachschulungen für Angestellte, Dezember 1948.

Deutschland Archiv Online 3/2012: Wirtschaft und Soziales

Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik können sowohl die innere Verfasstheit der DDR als auch die innerdeutschen Verflechtungen während der Zeit der Teilung erhellen.

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Das Hauptgebäude der Franckeschen Stiftungen am 15.01.2013 in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt). Vom Armenpfarrer August Hermann Francke im Jahr 1695 gegründet, glich die visionäre Schulstadt 1990 einem Trümmerfeld. Zu DDR-Zeiten dem Verfall preisgegeben, wurden seit der Wende mehr als 100 Millionen Euro in den Wiederaufbau des rund 14 Hektar großen Geländes investiert. Rund 4000 Menschen arbeiten und leben heute in dem Bildungskomplex, zu dem Kindergärten, mehrere Schulen, Internate, Forschungsstätten, Universitätsfakultäten und ein Haus der Generationen gehören. Nun sollen die Stiftungen als Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen werden. Foto: Jan Woitas/dpa (zu dpa Korr "Franckesche Stiftungen - Vom Trümmerfeld zum Welterbe" am 23.01.2013)

Deutschland Archiv Online 3/2012: Wirtschaft und Soziales

Forum

Lassen Stereotype, die den Umgang der Deutschen in Ost und West immer noch prägen, sich verändern? Und wie sollte die Begleitung von Sterbenden im dezidiert atheistischen SED-Staat aussehen?

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Linksalternative Milieus

Deutschland Archiv Online 3/2012: Wirtschaft und Soziales

Literaturjournal

Neue Bücher zum gesellschaftlichen Wandel in der Bundesrepublik, zur Arbeitswelt in der DDR und zu Erfahrungen von Frauen und ausländischen Arbeitskräften damit sowie zur Geschichte von Forschung und Lehre.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 25. Mai 1946
    Die Reparationslieferungen aus der US-Zone an die Sowjetunion werden eingestellt, nachdem der stellvertretende US-Gouverneur Clay am 3. 5. einen Demontagestopp verfügt hatte. Begründung: Die Sowjetunion habe die in Potsdam vereinbarten Lebensmittel und... Weiter
  • 25. Mai 1987
    Stichtag der Volkszählung: Sie findet mit Auskunftspflicht zum vierten Male als Vollerhebung in der BRD statt und soll Daten über Bevölkerungszahlen, Gebäude, Wohnungen und Arbeitsstätten liefern. Datenschutz und Persönlichkeitsrechte werden so weit wie... Weiter