30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

Literaturjournal

Neue Literatur zu Vertreibungsdiskurs und Erinnerungskultur in Deutschland, zur Diskussion über nationale Erinnerungen, europäische Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik sowie zum Militär (in) der DDR.

Hahn/Hahn, Die Vertreibung im deutschen Erinnern

Vertreibungsdiskurs und Erinnerungskultur

Flucht und Vertreibung sowie die Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen stehen auch 67 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Fokus der Öffentlichkeit. Die Aufmerksamkeit für dieses Thema ist durch die ethnischen Konflikte und die mit ihnen zum Teil einhergehenden "ethnischen Säuberungen" insbesondere in Südosteuropa gesteigert worden.

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Breier/Muschg, Freiheit, ach Freiheit ...

Positionen einer europäischen Erinnerungspolitik

Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen, Flucht und Vertreibung, die Sowjetisierung Ostmittel- und Osteuropas, wirken im Gedächtnis der europäischen Völker und Nationen nach und beeinflussen die Suche nach der politisch-historischen Identität insbesondere in den Staaten des früheren Sowjetimperiums.

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Bröckermann, Landesverteidigung und Militarisierung

Militär (in) der DDR

Die Sicherheitspolitik des SED-Staates war der Doktrin des permanenten Klassenkampfes verpflichtet, die militärischen und paramilitärischen Organe dienten der Machtsicherung nach innen wie nach außen.

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Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Als er 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Über 60 Millionen Menschen waren tot. Wie konnte es soweit kommen? Und wie sollte es weitergehen mit einem Land, das den größten Zivilisationsbruch der Geschichte begangen hatte?

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 1. Oktober 1950
    Die neue Berlin-Verfassung tritt in Kraft. Art. 1 Abs. 2 und 3, wonach Berlin ein Land der BRD ist und Grundgesetz und Gesetze der BRD bindend sind, werden wegen westlicher Vorbehalte vom 29. 8. 1950 zeitweilig suspendiert. Das Abgeordnetenhaus ersetzt die... Weiter
  • 1. Oktober 1952
    Kasernierte Volkspolizei (KVP) und Grenzpolizei erhalten militärische Dienstgrade und olivbraune Uniformen. Zuvor waren Armeekorps als »Territoriale Verwaltungen« geschaffen worden. Weiter
  • 1. Oktober 1959
    Neue Staatsflagge: Hammer und Zirkel im Ährenkranz werden als Emblem der Arbeiter-und-Bauern-Macht Hoheitszeichen der schwarzrotgoldenen Fahne. Sie soll die staatliche Eigenständigkeit der DDR symbolisieren und sie von der BRD mit ihrer... Weiter
  • 1. Oktober 1959
    Richterwahlgesetz: Die Richter der Bezirks- und Kreisgerichte werden nicht mehr vom Justizministerium ernannt, sondern von den örtlichen Volksvertretungen auf drei Jahre befristet gewählt. Bei »Pflichtverletzungen« können sie abberufen werden. Weiter
  • 1. Oktober 1959
    Die Volkskammer beschließt den Siebenjahrplan 1959 - 1965, der an die Stelle des abgebrochenen 2. Fünfjahrplans 1956 - 1960 (9. 1. 1958) tritt. Hauptziele: 1. die »sozialistische Rekonstruktion« als Modernisierung von Technologien und Maschinen, ihre... Weiter
  • 1. Oktober 1973
    Die Bundeswehrhochschulen beginnen ihren Studienbetrieb in Hamburg und München. Sie regeln ihre akademischen Angelegenheiten selbstständig im Sinne des Hochschulrahmengesetzes vom 26. 1. 1976. Das in der Regel dreijährige berufsbezogene Studium soll Offiziere... Weiter
  • 1. Oktober 1982
    Erstes erfolgreiches konstruktives Misstrauensvotum gegen einen Bundeskanzler: Der Bundestag stürzt Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) und wählt Helmut Kohl (CDU) zu seinem Nachfolger als Regierungschef (495 abgegebene gültige Stimmen: Ja 256, Nein 235,... Weiter
  • 1. Oktober 1986
    Der Zustrom von Asylbewerbern, die über den Flughafen Schönefeld nach West-Berlin weiterreisen, wird eingedämmt. Ausländer müssen daher im Transitverkehr mit der DDR über ein Anschlussvisum verfügen. Weiter
  • 1./ 2. Oktober 1989
    In Ost-Berlin entsteht die neue Oppositionsgruppe Demokratischer Aufbruch mit sozialen und ökologischen Zielsetzungen (»Dritter Weg«). Der DA konstituiert sich landesweit am 30. 10. vorläufig, am 16./17. 12. 1989 endgültig als erste oppositionelle Partei. Sie... Weiter
  • 1. Oktober 1989
    Erste Ausreisewelle aus Prag (ca. 6 000 Flüchtlinge) und Warschau (ca. 800 Flüchtlinge) mit Sonderzügen über DDR-Gebiet. Ausreisewillige Bürger versuchen dort auf die Züge aufzuspringen. Nach Ansicht der Ost-Berliner Nachrichtenagentur ADN haben die... Weiter
  • 1./ 2. Oktober 1990
    Auf dem Vereinigungsparteitag in Hamburg schließen sich die CDU in der BRD und in der DDR zur gesamtdeutschen CDU zusammen. Zum Vorsitzenden wird Bundeskanzler Helmut Kohl fast einstimmig gewählt, zu seinem einzigen Stellvertreter Ministerpräsident Lothar de... Weiter
  • 1. Oktober 1990
    2+4-Suspendierungserklärung: Wie schon am 12. 9. 1990 verabredet, erklären die Vier Mächte in New York, dass sie ihre alliierten Vorbehaltsrechte und Verantwortlichkeiten vom 3. 10. 1990 bis zum In-Kraft-Treten des 2+4-Abschlussdokuments aussetzen und damit... Weiter
  • 1. Oktober 1991
    In den fünf neuen Bundesländern steigen die Mieten, Heiz- und sonstigen Betriebskosten. Soziale Härten soll ein neu eingeführtes höheres Sonderwohngeld Ost auffangen. Die Mieten waren in der ehemaligen DDR »eingefroren« gewesen. Sie hatten die anfallenden... Weiter
  • Februar / Oktober 1968
    Zum ersten Mal treten bei Olympischen Spielen (Grenoble vom 6. 2. - 18. 2. und Mexiko vom 12. - 27. 10. 1968) zwei deutsche Mannschaften auf. Bislang hatte die BRD ihren Alleinvertretungsanspruch auch im Sport behaupten können. Das Internationale Olympische... Weiter