30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

Innere Sicherheit

"Innere Sicherheit" ist für jedes politische System notwendig. Dient sie in demokratischen Gesellschaften der Sicherung der politischen Grundrechte ihrer Bürger, so verstehen diktatorische Systeme darunter allerdings in erster Linie die Ausschaltung politischer Gegner, sogenannter "innerer Feinde". Dieses Ziel ist jedoch auch Demokratien nicht fremd, wie die Diskussionen um schärfere Sicherheitsgesetze sowohl im Kampf gegen den Linksterrorismus der 1970er-Jahre als auch in der Gegenwart zeigen.

Propagandabild des Innenministeriums der DDR.

Deutschland Archiv 4/2011

Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

"Innere Sicherheit" hatten in der DDR vor allem das Ministerium für Staatssicherheit und die Volkspolizei zu gewährleisten. Aber auch die Justiz diente dem Sicherheitsanspruch des SED-Regimes.

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Kraushaar: Becker und Verfassungsschutz

Deutschland Archiv 4/2011

Dokumentation

Mit dem Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback, derzeit Gegenstand des Prozesses gegen Verena Becker, begann eine Serie mörderischer Anschläge auf Institutionen der Bundesrepublik Deutschland.

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Haus des Zentralsekretariats der SED in der Berliner Torstraße, Ecke Prenzlauer Allee, dekoriert anlässlich des 70. Geburtstags Stalins 1949.

Deutschland Archiv 4/2011

Forum

Wie kann das System in der DDR definiert werden? Mit dieser Frage befassten sich bereits sogenannte "Abweichler" aus den eigenen Reihen; eine Antwort darauf bietet möglicherweise auch ein – vergessener – Klassiker.

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Wielenga/Hartleb: Populismus ...

Deutschland Archiv 4/2011

Literaturjournal

Neue Bücher zum Umgang von Innenpolitik und Justiz mit dem Linksterrorismus in den 1970er-Jahren sowie zu Rechtsextremismus, Populismus und zu Juden(tum) in Deutschland.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 27. Okt. - 16. Nov. 1955
    Die Genfer Außenministerkonferenz bringt keine Fortschritte. Die Westmächte legen den modifizierten Eden-Plan mit einem Zusatzvertrag über eine beschränkte Rüstungszone mit Inspektionen vor. Molotow vertritt die »Zweistaatentheorie«: dass zwei souveräne... Weiter
  • 27. Oktober 1956
    Frankreich und die BRD schließen den Luxemburger Saarvertrag ab. Beide Staaten ziehen darin die Konsequenzen aus dem gescheiterten Saarstatut (23. 10. 1955). Danach ist das Saarland in zwei Etappen mit der BRD zu vereinen: politisch zum 1. 1. 1957,... Weiter
  • 27. Oktober 1966
    Ende der Regierungskoalition: Die FDP-Fraktion entscheidet mehrheitlich, aus dem Kabinett auszuscheiden. Die vier FDP-Minister Mende, Dahlgrün, Bucher und Scheel treten daher am 28. 10. zurück. Hauptgründe für die Regierungskrise: Die Steuereinnahmen sinken... Weiter
  • 27. Oktober 1982
    Die neue christlichliberale Regierung Kohl/ Genscher beschließt: 1. wegen sinkender Steuereinnahmen, wegfallender Ausgleichszahlungen beim Kindergeld (»Kindergeldmilliarde«), Mehrausgaben wegen steigender Arbeitslosigkeit und wegen der Kosten für die... Weiter
  • 27. Oktober 1989
    Der Staatsrat erlässt eine umfassende Amnestie für Demonstranten (Straftaten gegen die staatliche und öffentliche Ordnung) und Flüchtlinge (Straftaten des ungesetzlichen Grenzübertritts bzw. Versuchs dazu). Ausgenommen bleiben Personen, die Gewalt angewendet... Weiter
  • 27. Oktober 1989
    Eine geheime ökonomische Analyse für das ZK der SED (Generalsekretär Egon Krenz) kommt zu dem Schluss, dass die sozialistische Planwirtschaft zusammenzubrechen und die DDR zahlungsunfähig zu werden drohe. Daher sei eine »grundsätzliche Änderung der... Weiter
  • 27. Oktober 1998
    Der Bundestag wählt Gerhard Schröder (SPD) mit 351 von 665 abgegebenen gültigen Stimmen zum Bundeskanzler. Erforderlich ist die absolute Mehrheit von 335 Stimmen der insgesamt 669 Bundestagsabgeordneten. Schröder bildet die erste rotgrüne Bundesregierung, die... Weiter
  • 26./27. Okt. 1962
    Spiegel-Affäre: Die Redaktions- und Verlagsräume des Nachrichtenmagazins Der Spiegel werden in Hamburg und Bonn nachts polizeilich besetzt und durchsucht. Der Herausgeber Rudolf Augstein, der Verlagsdirektor Hans Detlev Becker und mehrere leitende Redakteure... Weiter