Gesichter einer Frau und eines Mannes übereinandergelegt

Geschlechterdemokratie

Sechs eigenständige Beiträge untersuchen, inwieweit die im Grundgesetz Artikel 3 geforderte Gleichberechtigung von Männern und Frauen der Realität entspricht. Sie zeigen auch, welche Stationen bisher auf diesem Weg zurückgelegt wurden und welchen Herausforderungen die Durchsetzung des Gleichberechtigungsgrundsatzes in einer auch nach Geschlecht und Herkunft zunehmend komplexeren Gesellschaft begegnen muss.

Informationen zur politischen Bildung Nr. 342/2020

Editorial

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Geschlechterverhältnisse: Im 21. Jahrhundert haben sich die Geschlechterzuordnungen differenziert, neben männlich und weiblich sind weitere Kategorisierungen getreten. Übereinander angeordnet stehen die Begriffe divers, männlich, transsexuell, weiblich, 3.Geschlecht und intersexuell.

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Geschlechterverhältnisse im 21. Jahrhundert

Das wissenschaftliche und gesellschaftliche Verständnis von Geschlecht hat sich in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend verändert. Die meisten Gesell schaften der Welt unterscheiden zwar weiterhin zwei Geschlechter – weiblich und männlich –, allerdings lässt sich diese Einteilung nicht länger biologischbestimmt begründen. Erwartungen, Werte und Ordnungen, die an das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht gerichtet sind, werden gesellschaftlich und politisch gestaltet und verändern sich.

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Die Sachverständigenkommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung übergibt im Januar 2017 ihr Gutachten an die damalige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

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Gender-Datenreport

Der Faktencheck zeigt, dass Geschlecht noch immer ein sozialer Platzanweiser ist, selbst wenn damit verbundene Benachteiligungen weniger deutlich geworden sind. Amtliche Datenerhebungen in wesentlichen Lebensbereichen beleuchten den Stand der Entwicklung und verweisen auf Handlungsnotwendigkeiten.

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Neue Lebensformen – alte Verhältnisse?

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Neue Lebensformen – alte Verhältnisse?

Gegenwärtig genießen Menschen in Deutschland eine große individuelle Freiheit in der Gestaltung ihrer privaten Lebensentwürfe. Dennoch gibt es über die Einbindung in Haushalts- und Familienformen und im Übergang zu verschiedenen Lebensphasen Weichenstellungen, die zu einer realen, auch geschlechtsbezogenen Ungleichheit der Lebenschancen führen.

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In den 1970er-Jahren kritisiert die Neue Frauenbewegung die stereotype Darstellung von Frauen in den Medien. Eine Plakatwerbung in Westdeutschland 1970 zeigt eine Frau im Bikini am Meer.

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Medien, Öffentlichkeit, Geschlechterverhältnisse

Eine funktionierende Öffentlichkeit ist unverzichtbar für demokratische Gesellschaften. Wissenschaftliche Theorien zur "Öffentlichkeit“ bezogen sich klassischerweise auf mündige – wohlgemerkt männliche – Bürger. Sie ignorierten die Lebenslagen von Frauen und reduzierten deren Rolle auf die häusliche Privatsphäre, was bis heute folgenreich für die Geschlechterungleichheit ist. Feministische Theorien haben sich mit diesem Missverhältnis auseinandergesetzt.

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Elisabeth Selbert, die maßgeblich dazu beitrug, dass der Satz "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" in Artikel 3, Absatz 2 GG aufgenommen wurde, bei der Unterzeichnung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 in Bonn.

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Geschlechterverhältnisse im Recht

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – so lautet die zentrale Vorschrift zum Geschlechterverhältnis im Grundgesetz. Seit der Gründung der Bundesrepublik im Jahre 1949 muss sich alles Recht an dieser Leitnorm ausrichten. Wie kann es da sein, dass in so vielen Bereichen noch Nachteile für Frauen bestehen?

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Die Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters Shermin Langhoff (4. v. l.) und die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan (1.v.l.) setzen sich mit der postmigrantischen Gesellschaft auseinander. Werkstattgespräch mit dem damaligen Außenminister und heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Berlin 2014.

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Die Anerkennung der Vielen

Offene Gesellschaften treffen nicht nur auf Zustimmung, sondern auch auf Skepsis. Denn sie stellen mitunter Gewohntes infrage und fordern zu neuem Interessenausgleich auf. Wie werden in einer modernen, pluralen, rechtsstaatlichen Demokratie Fragen der Identität, der Zugehörigkeit nach Geschlecht, Herkunft, Religion sowie der Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben ausgehandelt?

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Literaturhinweise

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Impressum

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