Meine Merkliste Geteilte Merkliste

Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH)

Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH)

A. Eppler

Die F. der EU dient dem Naturschutz und wurde 1992 beschlossen. Zusammen mit der Vogelschutzrichtlinie hat sie die Errichtung eines europaweiten Netzes von Schutzgebieten zur Erhaltung europ. bedeutsamer Lebensräume sowie seltener Tier- und Pflanzenarten (Biotopverbund »Natura 2000«) zum Ziel. Sie dient der Umsetzung der »Berner Konvention« von 1979 (Übereinkommen über die Erhaltung der europ. wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume), einem internationalen Übereinkommen, dessen Vertragspartner die EU ist. Bei der Implementierung der F.-Richtlinie und der Ausweisung von Schutzgebieten kam es in fast allen Mitgliedstaaten zu Verzögerungen.

Literatur

  • Bundesamt für Naturschutz (Hg.): Natura 2000 in Deutschland. Edelsteine der Natur, Bonn 2008.

  • D. Kues: Lebensraumschutz nach der Fauna-Flora-Richtlinie, Aachen 2001.

aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: A. Eppler

Siehe auch:

Fussnoten

Weitere Inhalte

fluter
0,00 €

Ab ins Grüne! - Natur

0,00 €
  • Pdf

Ab ins Grüne! - Die Natur ist im April Thema bei fluter. Im Heft und online unter fluter.de geht es darum, wie wir Menschen Natur bewahren und beherrschen. fluter-Leser und Experten sprechen über…

  • Pdf
Hintergrund aktuell

Gravierendes Wasserdefizit in Europa

Europa ist von heftigen Dürren geplagt. Ein solches Wasserdefizit hat der Klimaforscher Andreas Marx auf dem Kontinent bislang noch nicht erlebt. Ist die Trinkwasserversorgung gefährdet?

Dossier

"Paradise Left Behind" – Begleitmaterial zum Film

Der Dokumentarfilm "Paradise Left Behind" zeigt die Auswirkungen von EU-Flüchtlingspolitik und Corona-Pandemie auf Einheimische und Geflüchtete auf der griechischen Insel Samos. Das Dossier bietet…

Artikel

Deutsch-französische Wirtschaftspolitik

Deutschland und Frankreich verfolgen unterschiedliche Ansätze in der Wirtschaftspolitik insbesondere beim Haushalt. Was bedeutet das für die europäischen Partner und die bilateralen Beziehungen?