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Vereidigung / Diensteid

Vereidigung / Diensteid

Christiane Toyka-Seid, Gerd Schneider

Konrad Adenauer (links im Bild) wurde am 15. September 1949 als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland vereidigt. (© picture alliance / akg-images)

Bei der Wahrheit bleiben

Im Begriff "Vereidigung" steckt das Wort "Eid". Gemeint ist damit die feierliche Bekräftigung oder Bestätigung einer Aussage. In Gerichtsfilmen kann man oft sehen, wenn ein Zeuge "vereidigt" wird: der Richter weist den Zeugen auf die Bedeutung des Eides hin, dann hebt der Zeuge die rechte Hand und spricht die Eidesformel "Ich schwöre es". Wenn der Zeuge dann die Unwahrheit sagt, den Eid also bricht und einen sogenannten Meineid leistet, wird er bestraft.

Vereidigung von Bundespräsident Gauck am 23. März 2012 im Bundestag. (© picture-alliance / Breuel Bild)

Öffentliches Amt

Einen Dienst- oder Amtseid legen alle diejenigen ab, die ein öffentliches Amt ausüben. So schwören zum Beispiel die Bundeskanzlerin, der Bundespräsident, ein Minister oder eine Ministerin zu Beginn ihrer Arbeit in einer feierlichen Vereidigung im Bundestag, alles zum Wohle des Volkes zu tun und die Verfassung zu achten.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2022.

Fussnoten