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Diktatur

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Diktatur

einfach POLITIK: Lexikon. Hören in einfacher Sprache

Diktatur bedeutet, dass eine Person oder eine kleine Gruppe von Menschen
allein herrscht. So eine Gruppe kann zum Beispiel eine Interner Link: Partei sein.
In einer Diktatur ist die Herrschaft der Person oder der Partei
nicht begrenzt. Es gibt zum Beispiel keine Interner Link: Gewaltenteilung.

In der Diktatur bestimmen die Herrschenden alleine, was die Polizei und andere im Interner Link: Staat tun sollen. Man kann auch sagen: Sie haben alleine die Macht. Sie machen, was sie wollen.

In einer Diktatur gibt es keine Interner Link: Gewaltenteilung und keine freien Interner Link: Wahlen.
Dadurch unterscheidet sich eine Diktatur von einer Interner Link: Demokratie, wie es sie zum Beispiel in Deutschland gibt.
Solange die Diktatur besteht, kann das Volk die Herrschenden nicht abwählen.

Wer in einer Diktatur was Schlechtes über die Herrschenden sagt, kommt oft ins Gefängnis.
Auch Gewalt gegen Menschen, die eine andere Regierung wollen, gehört meist zum Alltag einer Diktatur.
In einer Diktatur hält die herrschenden Person oder die Partei sich nicht an Gesetze und an die Erklärung der Menschenrechte.

In Deutschland gab es von 1933 bis 1945 eine Diktatur.
Die Nationalsozialisten und ihr Führer Adolf Hitler hatten allein die Macht. Sie haben sehr viele Menschen umbringen lassen.
Als Beispiel für die Diktatur einer Partei kann man die Interner Link: Deutsche Demokratische Republik, die DDR, nennen.
Die Partei, die bestimmte, war die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, die SED.Deshalb spricht man von der SED-Diktatur.
In der DDR gab es zum Beispiel keine demokratischen Wahlen,
keinen Interner Link: Rechtsstaat und keine Interner Link: Meinungsfreiheit.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung/bpb (Hrsg.): einfach POLITIK: Lexikon. Autor/inn/en: D.Meyer, T.Schüller-Ruhl, R.Vock u.a./ Redaktion (verantw.): Wolfram Hilpert (bpb). Bonn: 2022. Lizenz: CC BY-SA 4.0 //

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