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Russland | bpb.de

Russland

Russland ist das größte Land der Erde und erstreckt sich über zwei Kontinente: Europa und Asien.
Es gibt einen kleinen europäischen und einen sehr großen asiatischen Teil Russlands. Der Teil von Russland, der in Europa liegt, ist ein kleiner Teil Russlands. Er ist aber immer noch größer als irgendein anderes Land in Europa.

Russland ist so groß, dass es dort elf unterschiedliche Zeitzonen gibt. Das bedeutet, es gibt in Russland elf unterschiedliche Uhrzeiten.

Russland Externer Link: grenzt an vier Meere: das Nordpolarmeer im Norden, den Pazifischen Ozean im Osten und das Schwarze Meer und das Kaspische Meer im Südwesten.
14 Länder grenzen an Russland.

Russland hat eine lange Geschichte.

Sehr lange Zeit war Russland ein Kaiserreich. Der Kaiser wurde in Russland „Zar“ genannt. Deshalb spricht man von dem Zarenreich.
Das Zarenreich wurde das größte Land der Erde und beherrschte viele Länder und Völker.

1917 musste der Zar abtreten. Von 1922 bis 1991 bildete Russland zusammen mit vielen kleineren Externer Link: Staaten die Externer Link: Sowjetunion.

Viele dieser Staaten sind heute selbstständig, wie zum Beispiel die Ukraine, Kasachstan oder Georgien. Auch Russland ist seit 1991 ein selbständiger Staat. Der Name des Staates Russland ist „Russische Föderation“.
Die Hauptstadt des Staates ist Moskau. Moskau war früher auch die Hauptstadt der Externer Link: Sowjetunion.

Der Präsident ist das Staatsoberhaupt des Landes und hat viel Macht. Die Externer Link: Bürger und Bürgerinnen wählen den Präsidenten und die Externer Link: Abgeordneten im Parlament.

Aber die Externer Link: Wahlen sind immer weniger Externer Link: demokratisch.

Russland ist keine Demokratie mehr:


Russland hat mit den USA die meisten Atomwaffen auf der Welt. Atomwaffen können ganze Gebieten zerstören und unbewohnbar machen. Ein Atomkrieg kann die Welt vernichten. Deshalb hat Russland in der Politik auf der Welt auch eine besondere Bedeutung.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung/bpb (Hrsg.): einfach POLITIK: Lexikon. Autor/inn/en: D.Meyer, T.Schüller-Ruhl, R.Vock u.a./ Redaktion (verantw.): Wolfram Hilpert (bpb). Bonn: 2022. Lizenz: CC BY-SA 4.0 //

Fussnoten

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